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Brunsbüttel muss endgültig vom Netz

Zuverlässigkeit der Atomaufsicht steht in Frage

(lifePR) (Bremen, )
Ein erneuter Störfall im AKW Brunsbüttel und die heute von der Deutschen Umwelt Hilfe aufgedeckten Mängel und Defizite in sicherheitstechnischen Kernbereichen des AKW Brunsbüttel werfen nicht nur Fragen über den Sicherheitszustand des Atommeiler auf, sondern auch über die Zuverlässigkeit der Atomaufsicht beim zuständigen schleswig-holsteinischen Sozialministerium und der Ministerin Trauernicht.

Die jetzt nachgewiesenen Sicherheitsdefizite im AKW Brunsbüttel lassen nur noch einen Schluss zu: "Der Reaktor muss sofort vom Netz genommen.Solange nicht sämtliche Sicherheitsnachweise von Vattenfall erbracht sind, muss der Reaktor abgeschaltet bleiben," fordert Dirk Seifert, Energie-Referent der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD.

Defizite und Mängel in der Sicherheit des AKW Brunsbüttel, die jetzt aufgedeckt wurden, werfen erhebliche Fragen auch über die Arbeit der zuständigen Atomaufsichtsbehörde in Schleswig-Holstein auf:

"Teilweise seit mehreren Jahren liegen der zuständigen Atomaufsicht in Kiel offenbar relevante Sicherheitsnachweise über das AKW Brunsbüttel nicht vor, ohne dass daraus Konsequenzen für den Betrieb des Atommeilers gezogen werden. Ein PKW ohne Tüv-Plakette würde umgehend stillgelegt - bei einem Atommeiler, wo nicht nachgewiesen werden kann ob die Rohrleitungen den Belastungen im Krisenfall standhalten, kann ungestört von der Aufsichtsbehörde weiter betrieben werden. Das ist ein unhaltbarer Zustand und man muss sich fragen, warum die Atomaufsicht derartige Schlamperein durchgehen lässt? Scheinbar werden erhebliche Sicherheitsdefizite seit Jahren von der Aufsichtsbehörde toleriert und hingenommen," so Dirk Seifert.

Schon bei der Pannenserie im AKW Krümmel wurde deutlich, dass die Kieler Atomaufsicht nicht unbedingt eine glückliche Figur machte. " Scheinbar hat die Kieler Atomaufsicht jahrelang Schlampereien und Defizite in der Sicherheitskultur von Vattenfall hingenommen. Damit wird die Atomaufsicht Teil des Problems, das mit Blick auf Vattenfall offenkundig ist. Ministerin Trauernicht muss umgehend ihren eigenen Laden einer umfassenden unabhängigen Sicherheitsüberprüfung unterziehen - und sich Fragen, ob sie den Anforderungen an die Atomaufsicht gewachsen ist," so Dirk Seifert.

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Im Jahr 1982 schlossen sich ein Dutzend UmweltschützerInnen zusammen, weil sie dem lautlosen Sterben der Wälder nicht länger tatenlos zusehen wollten. Sie nannten sich – inspiriert vom legendären Robin Hood – ROBIN WOOD und zogen aus, um als "Rächer der Entlaubten" gewaltfrei in Aktion zu treten. So manchen Schornstein haben die Umweltkletterer besetzt, um politisch für den Erhalt der Wälder zu streiten. Auch heute noch sind kreative und oft spektakuläre Aktionen das Markenzeichen von ROBIN WOOD. Vom spontanen Aktionsverein hat sich ROBIN WOOD zur professionellen, bundesweit engagierten Umweltorganisation entwickelt. Kampagnen-Schwerpunkte sind die Themen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr. Die Zusammenarbeit der ehrenamtlichen AktivistInnen mit den hauptamtlichen Kräften hat sich in allen Bereichen bewährt. Getragen werden Arbeit und Vereinspolitik von den ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich in Regionalgruppen zusammengeschlossen haben. Zwei- bis dreimal im Jahr treffen sich gewählte VertreterInnen der Regionalgruppen zu Delegiertenversammlungen. Sie entscheiden basisdemokratisch über alle Kampagnen, Strategien und größeren Ausgaben. Für die kontinuierliche Information der Öffentlichkeit sorgen die Schwedter Redaktion mit dem vierteljährlich erscheinenden ROBIN WOOD-Magazin und die Pressestelle in Hamburg. ROBIN WOOD ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Um unabhängig zu bleiben, finanziert sich ROBIN WOOD durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

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