Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS): Investoren halten sich zurück

RICS veröffentlicht Global Property Survey Q1 2008

Veränderungen der Nachfrage nach Investments in Bürogebäude (lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Immobilieninvestoren halten sich mit Investitionen aufgrund gestiegener Finanzierungskosten zurück. Das ist das Ergebnis des aktuellen Global Property Survey der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

In fast allen Regionen der Welt ging die Nachfrage nach Investments in Immobilien zurück. Die Ausnahme bilden die ökonomisch stark expandierenden Länder Asiens, Afrikas und insbesondere des Mittlern Ostens. Hier wird eine weiter steigende Nachfrage nach Investments in Gewerbeimmobilien verzeichnet.

Insgesamt führen die gestiegenen Finanzierungskosten zu steigender Risikoaversion der Investoren, mit entsprechender Auswirkung auf die Renditen.

Die Vermietungsmärkte sind von der Entwicklung auf den Investmentmärkten nicht in dem Umfang betroffen. So ist die Nachfrage nach Büroflächen insbesondere in Nordamerika im ersten Quartal 2008 gesunken. Besonders stark sind die Mietpreise für Büroflächen in Russland und der Türkei gestiegen. Für die gesamte Region Zentral- und Osteuropa wird mit weiter deutlich steigenden Mietpreisen gerechnet, nur in Ungarn und Rumänien werden leicht fallende Preise für Mietflächen erwartet. Für Westeuropa werden die stärksten Preissteigerungen in Deutschland, Österreich und Portugal angenommen. Für Großbritannien, Italien und Irland werden fallende Flächenpreise erwartet, in Frankreich wird mit konstantem Preisniveau gerechnet.

Die aktuellen Marktbedingen wirken sich auch auf die Projektentwicklungen aus, Frankreich, Großbritannien, Spanien und die Niederlande verzeichnen einen Rückgang in der Entwicklungspipeline, Zentral- und Osteuropa, der Mittlere Osten, Asien und Lateinamerika hingegen verzeichnen deutliche Zunahmen.

Oliver Gilmartin, Ökonom bei der RICS in London kommentiert: "Wenngleich einige Märkte keine Auswirkungen der Kreditkrise zeigen, spüren wir weltweite Auswirkungen. Was in den entwickelten Volkswirtschaften begann, wirkt sich nun auch auf die Emerging Markets aus. Zentral- und Osteuropa verzeichnen in weiten Bereichen ähnliche Renditen wie im westlichen Teil des Kontinents. Westeuropa hat die Korrekturen auf dem Investmentmarkt wohl hinter sich. In der Region Australasia werden wir noch einen schwachen Sommer haben, insbesondere für Japan rechnen wir mit sinkenden Preisen und einer geringeren Flächennachfrage. Auf den Mietmärkten verzeichnen wir nach wie vor eine hohe Nachfrage, wenngleich sich auch hier die weltweit abzeichnende Abschwächung der ökonomischen Aktivität auswirkt."
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