Freitag, 15. Dezember 2017


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Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Main

Bad Neustadt a.d. Saale/Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- Jahresergebnis 2007

- Wachstumskurs fortgesetzt: Operatives Ergebnis legt zweistellig zu
- Umsatzerlöse überspringen erstmals 2 Milliarden Euro-Marke
- Patientenbehandlungen steigen um 10,8 % auf über 1,5 Mio
- Universitätsklinikum Gießen/Marburg schreibt schwarze Zahlen
- Dividendenvorschlag: 0,28 € je Stammaktie

Ergebnis 1. Quartal 2008

- Guter Start in das neue Geschäftsjahr: Umsatzsteigerung um 3,7 % auf 520,7 Mio €
- Konzerngewinn erwartungsgemäß auf 29,6 Mio € (+17,5 %) gestiegen
- EBITDA-Anstieg auf 64,2 Mio € (+5,1 %)
- EBIT-Erhöhung auf 43,7 Mio € (+8,2 %)
- EBT-Zuwachs auf 35,4 Mio € (+1,1 %)
- 410.194 Patienten in den ersten drei Monaten im Konzern behandelt

Prognose für weitere Entwicklung in 2008

- Fortführung der Wachstumsstrategie mit ökonomischem Augenmaß
- Prognose für 2008 bekräftigt: Umsatzerlöse 2,08 Mrd €, Gewinn 123 Mio €

Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main bestätigte der Vorstand des börsennotierten Klinikkonzerns aus der Rhön die bereits im Februar veröffentlichten Trendzahlen und damit die eigenen Prognosen. "Nahezu alle wichtigen Leistungskennziffern liegen über den Vorjahresergebnissen. Eine genauere Betrachtung der Zahlen zeigt, dass die RHÖN-KLINIKUM AG ihre operative Leistungskraft erneut klar bewiesen hat", so Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender des Klinikkonzerns.

Jahresergebnis 2007

Um 4,8 % stieg der Konzernumsatz auf 2,02 Mrd € (Vj. 1,93 Mrd €). Damit wurde bei den Umsatzerlösen erstmals die Schallmauer in Höhe von 2 Mrd € durchbrochen. Mit dem Anstieg des Konzerngewinns um 1,9 % auf 111,2 Mio € (Vj. 109,1 Mio €) haben sich die Erwartungen der Konzernspitze erfüllt. Lässt man die steuerlichen Einmaleffekte von 2006 (19,1 Mio €) und 2007 (8,6 Mio €) sowie den Effekt aus der Neubewertung der Finanzinstrumente (2,4 Mio €) unberücksichtigt, stieg der bereinigte Konzerngewinn überproportional um 10,2 Mio € auf 100,2 Mio € (Vj. 90,0 Mio €).

Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) stieg um 12,8 % auf 249,3 Mio € (Vj. 221,1 Mio €). Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 11,4 Mio € auf 157,5 Mio € (Vj. 146,1 Mio €). Hierin ist der Fehlbetrag in Höhe von 0,3 Mio € der in 2007 erstkonsolidierten Krankenhaus Köthen GmbH enthalten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wuchs um 9,1 % auf 137,1 Mio € (Vj. 125,7 Mio €). Mit einer Steigerungsrate um 15,8 % erreichte der operative Cash-Flow - ohne Einbeziehung nicht liquiditätswirksamer Einmaleffekte - 191,0 Mio € (Vj. 165,0 Mio €). Das Ergebnis je Stammaktie wird mit 1,03 (Vj. 1,01) € ausgewiesen.

"2007 haben wir demonstriert, dass wir Kliniken auf allen Versorgungsstufen profitabel führen können. Alle Bestandskliniken leisten einen positiven Beitrag zum Konzerngewinn. Bei der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH ist der Jahresüberschuss von 1,1 Mio € (Geschäftsjahr 2006 Jahresfehlbetrag 6,8 Mio €) Beweis dafür, dass unser Umstrukturierungs-Know-how auch bei Universitätskliniken eingesetzt werden kann", erläutert Wolfgang Pföhler.

Mit so vielen Bauprojekten wie noch nie in der Konzerngeschichte, wird der Grundstein für das weitere Wachstum in den kommenden Jahren gelegt.

In den am Jahresende 2007 zur RHÖN-KLINIKUM Konzern zählenden 46 Kliniken wurden insgesamt 1.544.451 (+10,8 %) Patienten behandelt, davon 552.538 (+5,0 %) im akut-stationären, 903.633 (+5,2 %) im ambulanten und 9.555 (+5,0%) im Reha- und sonstigen Bereich. In den zum Konzern gehörenden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) wurden 78.725 Patienten behandelt.

Zum 31. Dezember 2007 waren im Konzern 32.222 (Vj. 30.409) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt.

Der Anstieg der Personalquote auf 59,5 % (Vj. 58,3 %) sowie der Rückgang der Materialkostenquote von 25,4 % auf 24,5% sind geprägt durch Tarif- und Preiseinflüsse, Umstrukturierungsergebnisse und durch die Inbetriebnahme unserer Servicegesellschaften, die wir zum 1. Januar 2007 zusammen mit verschiedenen Dienstleistungspartnern betrieben. Diese Servicegesellschaften erbringen Reinigungs- und Cateringleistungen gegenüber unseren Kliniken", so Dietmar Pawlik, Finanzvorstand des Unternehmens.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesjährigen Hauptversammlung (17. Juni 2008, Congress Center Frankfurt/Main) die Ausschüttung einer Dividende von 0,28 € (Vj. 0,25 €) je dividendenberechtigte Stückaktie (DE 0007042301; 103.680.000 Stückaktien) vorschlagen.

Ergebnis 1. Quartal 2008

Mit dem heute vorgelegten Zwischenbericht zum Ende des ersten Quartals 2008 zeigte sich die Konzernleitung zufrieden. Die Umsatzerlöse stiegen um 18,7 Mio € auf 520,7 Mio € (Q1-Vj. 502,0 Mio € ). Der Konzerngewinn des ersten Quartals 2008 erhöhte sich kräftig auf 29,6 Mio € (Q1-Vj. 25,2 Mio €/+ 17,5 %).

Beim Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) konnte im ersten Quartal 2008 ein Anstieg um 3,1 Mio € bzw.5,1 % auf 64,2 Mio € (Q1-Vj. 61,1 Mio €) und beim operativen Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern = EBIT) um 3,3 Mio € / + 8,2% auf 43,7 Mio € (Q1-Vj. 40,4 Mio €) verzeichnet werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist um 1,1 % auf 35,4 Mio € (Q1-Vj. 35,0 Mio €) gewachsen.

Das Ergebnis pro Aktie beträgt zum Ende des ersten Quartals 2008 0,27 € (Q1-Vj. 0,23 €).

"Der Konzern hat den positiven Schwung aus 2007 in das Jahr 2008 mitgenommen. Viele unserer Kliniken verzeichnen deutliche Leistungsausweitungen", erklärte Wolfgang Pföhler.

Die Investitionen des ersten Quartals 2008 in Höhe von 40,3 Mio € (Q1-Vj. 31,5 Mio €) wurden vollständig aus dem operativen Cash-Flow in Höhe von 52,0 Mio € (Q1-Vj. 45,9 Mio €) finanziert.

Die langfristigen Vermögenswerte sind durch langfristige Mittel zu 99,4 % gedeckt; sie sind fristenkongruent durch Eigenkapital und langfristige Schulden finanziert. Die kurzfristigen Finanzmittel übersteigen weiterhin die kurzfristigen Finanzschulden. "Wir verfügen über stabile und gesunde Finanzstrukturen, die langfristig ausgerichtet sind.", erklärt Dietmar Pawlik, Finanzvorstand des Unternehmens.

In den ersten drei Monaten 2008 wurden in den Konzern-Einrichtungen insgesamt 410.194 Patienten (Q1-Vj. 388.882/+5,5 %) behandelt.

Zum Stichtag 31. März 2008 waren im Konzern 32.303 (31. Dezember 2007: 31.222) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Stichtagsbezogen zum 31. März 2008 zählten zum RHÖN-KLINIKUM Konzern 46 Kliniken mit 14.584 Betten/ Plätzen an insgesamt 35 Standorten in neun Bundesländern.

Prognose für weitere Entwicklung in 2008

Wie Pföhler erläuterte, wurden die Lohnsteigerungen aufgrund der steigenden Tarife bei Ärzten und nicht-ärztlichen Mitarbeitern in die Jahresplanung 2008 bereits einbezogen. "Wir werden die steigenden Löhne und Gehälter zum einen durch Rationalisierungsmaßnahmen verkraften und setzen zum anderen auf die Refinanzierung durch Leistungsausweitungen. So werden wir unsere Wettbewerbsposition deutlich stärken".

Aufgrund der konjunkturellen Lage sowie steigender Personal- und Energiekosten nehmen die Spielräume für Länder und Kommunen zur Fortführung ihrer Krankenhäuser unter eigener Trägerschaft deutlich ab. Der Konzern ist zur Aufnahme weiterer Krankenhäuser auf allen Versorgungsstufen gut aufgestellt.

Der Vorstandsvorsitzende führte aus, dass die Gewinnung und Bindung engagierter Ärzte ein zentraler Schlüssel für mehr Innovation und Wachstum im Konzern sei. "Wir müssen leistungsbereite Ärzte zur Umsetzung unserer Leitidee "Qualität und Leistung für Jedermann" gewinnen".

2007 gab es den Startschuss für eine Fort- und Weiterbildungsoffensive für Ärzte im RHÖN-KLINIKUM Konzern. Es ist das erklärte Ziel, als innovationsorientierter Klinikbetreiber leistungsbereite und engagierte Ärzte dauerhaft an die Gruppe zu binden. Um gerade junge Ärzte in der Facharztausbildung frühzeitig für eine Karriere im Klinikverbund zu gewinnen, wurde die Bildung regionaler Weiterbildungsverbünde vorangetrieben. Pföhlers Ausführungen war zu entnehmen, dass erste positive Ergebnisse zu verzeichnen sind.

"Wir sind optimistisch und gehen mit breiten Schultern in das Geschäftsjahr 2008", so Wolfgang Pföhler. "Ohne Berücksichtigung möglicher Übernahmen weiterer Krankenhäuser rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von knapp unter 2,1 Mrd € und einem Konzerngewinn in Höhe von 123 Mio €", erklärt Pföhler abschließend.
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