Donnerstag, 19. Oktober 2017


Vom Nationalpark in Ghana auf den Hoherodskopf im Vogelsberg

Der neue Baumkronenpfad

Schotten, (lifePR) - Was im Nationalpark in Ghana mit dem Canopy Walk als legendär und einzigartig gilt, hat der Naturpark Hoher Vogelsberg jetzt auf den Hoherodskopf geholt: Schmale Hängebrücken, mit Stahlseilen von Baumkrone zu Baumkrone gespannt, ermöglichen es den Besuchern, etwa 12 Meter über dem Erdboden zu laufen. Frei, wie die Vögel des Waldes, bewegt sich der Besucher auf dem insgesamt 500 m langen Baumkronenpfad, ohne Sicherungsgurt, wie es etwa bei Hochseilgärten nötig ist. Ein aufregender Spaziergang zwischen den Baumwipfeln, bei dem man sich einmal wie ein Waldindianer fühlen und den Vögeln in den Baumkronen "Guten Tag" sagen kann. Warum also in ferne Länder reisen? Gut erreichbar, mitten in Deutschland, liegt der Geheimtipp für Naturerlebnis und ein kleines Abenteuer.

Der Baumkronenpfad am 664 Meter hohen Hoherodskopf ist ein Natur-Erlebnispfad. Aus 10 bis 12 m Höhe sieht die Welt ganz anders aus. Deshalb sind auch die Kräfte und Elemente der Natur das Leitthema der einzelnen Stationen am Weg. Er ergänzt die Erlebnispfade "am Boden", die alle Wissen mit Spaß verbinden und auf Natur neugierig machen: Die uns umgebende Natur, unsere innere Natur und die Naturgeschichte der Erde sind Themen der Naturspur, des Sinnespfades und der Geotour. Wer gerne Geschicklichkeit und Mut testen möchte, der findet neben dem Baumkronenpfad einen Kletterwald, der keine Wünsche offen lässt. Ausgangspunkt und zentrale Anlaufstelle für die vielen Angebote, für Wanderungen und Tourentipps im Hohen Vogelsberg ist das Naturschutz-Informationszentrum des Naturparks am Hoherodskopf.

Der Vogelsberg ist eines der kleineren hessischen Waldgebirge. Vor Millionen von Jahren, im Zeitalter des Jungtertiär, ging es hier heiß her. Vulkanischer Tätigkeit verdankt das Gebirge seine Entstehung. Als größtes zusammenhängendes Basaltmassiv Mitteleuropas hat der Vogelsberg damit ein Superlativ zu bieten. Im Grunde steht man überall auf Basalt. Erosion und Verwitterung schufen eine Landschaft, die schon früh im Naturpark Hoher Vogelsberg geschützt wurde. Ein "Schatzkästlein" für den Wanderer und den, der sich gerne in der Natur aufhält. Radler können die Landschaft auf dem Vulkanradweg erfahren. Der auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt Radweg quert den Vogelsberg auf 100 Kilometer. Gemächlich ansteigend, auf Feinasphalt und abseits der Straßen macht hier Radeln auch im Mittelgebirge unglaublich Spaß. Freizeitareale mit Badeseen, Wassersportangeboten und Campingplätzen locken Sommergäste. Familiengeführte Hotels, Gasthöfe, Feriendörfer und Ferienwohnung bieten Unterkunft. Aber auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. "Hier lebt Geschichte", treffender könnte der Wahlspruch nicht sein, den sich Büdingen gegeben hat. Fachwerk, Steinerker und Türme, in Büdingen präsentiert sich das kulturelle Erbe anhand gut erhaltener Gebäude und Festungsmauern. Nicht weit, am originalen Fundplatz keltischer Herrschergräber, zeigt das neue Landesmuseum "Keltenwelt am Glauberg" prachtvolle Funde in außergewöhnlicher Architektur. Der Vogelsberg, ganz sicher ein Geheimtipp: www.vogelsberg-touristik.de.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer