IHK-Saisonumfrage Tourismus: Gedämpfte Stimmung im Gastgewerbe

(lifePR) ( Hannover, )
Das niedersächsische Gastgewerbe blickt auf eine mäßige Wintersaison 2007/2008 zurück - die Einschätzung von Geschäftslage, Umsatz- und Gewinnentwicklung fällt schlechter aus als im Vorjahr. 40 Prozent der Betriebe vermelden Umsatzrückgänge aufgrund des Nichtraucherschutzgesetzes.

Besser steht es für die Reisebüros und -Veranstalter, die mehrheitlich über eine gute bis zufrieden stellende Saison berichten.

Anders als in den beiden vorangegangenen Jahren ist die Stimmung im niedersächsischen Gastgewerbe nach der vergangenen Wintersaison gedrückt:

Nur 20 Prozent der gastgewerblichen Betriebe, die sich an der halbjährlichen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammern beteiligt haben, schätzen ihre derzeitige Geschäftslage als "gut" ein. In der vorherigen Wintersaison 06/07 taten dies noch 31 Prozent. 46 Prozent bewerten ihre aktuelle Lage als "befriedigend" gegenüber 47 Prozent im Vorjahr, und 34 Prozent geben das Urteil "schlecht" ab (Vorjahr: 22 Prozent).

Dementsprechend fällt der Konjunkturklimaindex - ein Stimmungswert, der sich aus der Bewertung der gegenwärtigen Geschäftslage und der Einschätzung der geschäftlichen Entwicklung in der kommenden Saison zusammensetzt und bei dem der Wert 100 die Neutralitätslinie bildet - für die befragten gastgewerblichen Geschäftszweige deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Besonders im gastronomischen Bereich ist die Lage angespannt: Die Gastronomiebetriebe haben stagnierende (41 Prozent) bis sinkende (49 Prozent) Umsätze zu verzeichnen, 63 Prozent klagen über schrumpfende Gewinne.

Anders stellt sich die Lage bei den Reisebüros und -Veranstaltern dar. Zwar beklagen auch hier 46 Prozent schrumpfende Gewinne, aber die Einschätzung der gegenwärtigen Lage, die Umsatzentwicklung und vor allem die Erwartungen an die kommende Saison fallen per Saldo eher positiv aus. Der Trend zu immer billigeren Reisepreisen scheint sich im Übrigen nicht fortzusetzen: Die Reisepreise werden nach Einschätzung der befragten Unternehmen gleich bleiben (55 Prozent) oder sogar steigen (42 Prozent). Nur 2,8 Prozent der Antwortenden gehen von einem Rückgang der Preise aus.

40 Prozent der befragten gastgewerblichen Betriebe haben aufgrund des Nichtraucherschutzgesetzes Umsatzeinbußen erlitten - dies bringen die Zusatzfragen, die neben den allgemeinen Konjunkturdaten jedes Mal andere aktuelle Themen aufgreifen, zu Tage. Der Gastronomiebereich (54 Prozent) ist hiervon stärker betroffen als die Beherbergung (24 Prozent). Investitionen, um auf die neuen Nichtraucherschutzregelungen zu reagieren, haben indes nur 19 Prozent der Betriebe getätigt oder geplant.

Detaillierte Ergebnisse der aktuellen Saisonumfrage finden Sie unter www.n-ihk.de.
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