Dienstag, 28. März 2017


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Erstinformation zur Osteoporose in vier Sprachen

Die neue Broschüre des Netzwerk-Osteoporose e.V. kostenlos im Netz

(lifePR) (Paderborn, ) Die Anzahl der Menschen, die an Osteoporose erkranken, steigt europaweit kontinuierlich an. Im Zuge der demographischen Entwicklung wird sich diese Tendenz fortsetzen und damit auch die sozio-ökonomische Belastung für die Gesellschaften des Gemeinwesens zunehmen. Die IOF, (International Osteoporosis Foundation) veröffentlichte, dass im Jahr 2000 über 3,8 Millionen osteoporotische Frakturen mit totalen direkten Kosten von ca. 32 Billionen Euro in Europa verzeichnet wurden. In Deutschland sind diese Entwicklungen ebenso gravierend. Hier stellt sich ,durch die multikulturellen Bevölkerungsteile, 16 Millionen mit Migrationshintergrund und ca. 6,7 ausländische Mitbürger die Frage nach den Informationsmöglichkeiten. Denn bisher liegen zahlreiche deutsch-sprachige Informationsbroschüren vor, aber muttersprachliche Aufklärung für ausländische Mitbürger und Mitbürgerinnen zum Krankheitsbild der Osteoporose sind in Deutschland sehr selten. "Insbesondere können bei diesen Menschen kulturelle Aspekte und Gewohnheiten zu einer Verstärkung der Risikofaktoren und damit zu einem beschleunigten Krankheitsverlauf führen." sagt Prof. Dr. med D.Usinger, Chefarzt für Orthopädie und Osteologie an der Median Hohenfeld Klinik Bad Camberg. Hier setzt Das Netzwerk-Osteoporose e.V., Organisation für Patientenkompetenz, Paderborn ,(NWO) konsequent seinen selbst gestellten , integrativen Auftrag um. Mit der neuen Broschüre " Osteoporose kennt keine Grenzen" legt das NWO sein Projekt einer deutsch-polnisch-russisch-türkischen, Erstinformation zur Osteoporose in vier Sprachen vor. "Sie ist ein weiterer Baustein der Informationsarbeit des NWO zur Integration ausländischer Mitbürger und gezielt veröffentlicht für das Europäische Jahr für aktives Altern und der Solidarität zwischen den Generationen, neben der neu konzipierten Ausstellung - Osteoporose kennt keine Grenzen- ." sagt Karin G. Mertel, Vorsitzende des Netzwerk-Osteoporose e.V. Damit ist den Ärzten ein Instrument an Hand gegeben, das die meist sehr schwierigen Gespräche in der Praxis erleichtern wird. In der Broschüre ist eine fundierte Aussage zu dem Krankenbild der Osteoporose, laienverständlich aufbereitet. Als Autoren konnte das Netzwerk Frau Dr. med. Isolde Frieling, Osteoporosezentrum Hamburg und Dr. med. Andreas Ruch, DVO - Praxis , Paderborn, gewinnen. Mit der Übersetzung wurde vom NWO das Ethno Medizinische Zentrum in Hannover betraut. "Wir müssen mit unseren Informationen einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung erreichen, um durch frühzeitige Aufklärung schnelle Hilfe anzuregen und somit die richtige Behandlung einzuleiten." Zitat Prof. Dr. med. D. Usinger. Und damit den Blick auf die meist gravierenden Folgen für die Betroffenen zu schärfen.

Diese Broschüre kann, wie alle Inhalte auf der Internetseite www.Netzwerk-Osteoporose.de kostenlos von den Besuchern heruntergeladen werden. In gedruckter Form steht die Broschüre auf Anfrage per Email an netzwerk-osteoporose@t-online.de zu einer Schutzgebühr von 2,00 € und 1,45 € in Briefmarken für das Porto zur Verfügung. Senden sie dann bitte einen frankierten Briefumschlag an Netzwerk-Osteoporose e.V., Ludwigstrasse 22, 33098 Paderborn.
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Netzwerk-Osteoporose e.V

Netzwerk-Osteoporose - (NWO) - Organisation für Patientenkompetenz e.V. Gründung im Jahr 2000 in Paderborn Das Netzwerk-Osteoporose versteht sich als Drehscheibe und Vermittler von seriösen, fundierten und wissenschaftlich gesicherten Informationen.

Als Patienten-Organisation mit dem Ziel zur Stärkung von Patientenkompetenz durch Patientenschulung, Informationsveranstaltungen und Aufbau von Selbsthilfegruppen wollen wir Menschen den Weg in die regionalen Selbsthilfegruppen ebnen. Das Netzwerkkonzept wurde von Betroffenen entwickelt. Die Mitglieder der Organisation NWO haben langjährige Erfahrungen in der Leitung von Selbsthilfegruppen und im Projektmanagement und stellen ihre Arbeitszeit dem Verband kostenfrei zur Verfügung. Dabei werden sie von hauptamtlich tätigen Mitarbeitern unterstützt.

Kooperationspartner: Ärzte, Apotheken, Seniorenvereine, Fachverbände, Ärztenetze Krankenkassen, Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen, Reha-Kliniken, Behindertensportverbände.

Das Netzwerk ist Gründungsmitglied des DOP = Dachverband deutschsprachiger Osteoporose Selbsthilfeverbände und Patientenorientierter Osteoporose Organisationen e.V. Es ist Mitglied in der IOF = International Osteoporosis Foundation

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