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NABU fordert Erhalt von Lebensräumen für Rebhuhn und Feldhase

Miller: Brachflächen sind notwendig für Schutz bedrohter Arten

(lifePR) (Bonn, )
Der NABU hat die Pläne der EU Agrar- Kommissarin Mariann Fischer Boel kritisiert, die obligatorische Flächenstilllegung ab diesem Herbst zeitweilig aufzugeben. *Die Flächenstilllegung schafft in vielen Ackerbauregionen die letzten ökologischen Rückzugsräume und ist gerade im Frühjahr für zahlreiche Tierarten wie Feldhasen, Rehe und Rebhühner unersetzlich“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Für viele Vögel und Insekten seien diese Flächen zudem im Winter die einzigen Refugien, die sie grade in den intensiv genutzten Börderegionen Deutschlands noch hätten.

*Über eine Abschaffung der obligatorischen Flächenstillegung kann man erst nachdenken, wenn ein funktionierendes System geschaffen worden ist, dass den Landwirten ermöglicht, vergleichbare Lebensräume zu schaffen und dauerhaft zu erhalten“, so Miller. Die bestehenden Flächen, immerhin fast vier Millionen Hektar Ackerfläche in der EU, seien ein wertvoller Beitrag der Landwirtschaft zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt.

Das bisherige Instrument der Flächenstillegung sollte gegebenenfalls durch eine *Ökologische Flächenstilllegung“ ersetzt werden, mit der konkrete Beiträge für Umwelt und Artenvielfalt in Ackerbauregionen geleistet werden können. Der NABU und sein internationaler Partner BirdLife International haben in ihrem gemeinsame Positionspapier Möglichkeiten dazu aufgezeigt. Auch eine Stärkung des Vertragsnaturschutzes könne Abhilfe schaffen.

*Die EU Mitgliedstaaten haben sich selbst das Ziel gesetzt, den Rückgang der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft bis zum Jahr 2010 aufzuhalten. Sie sollte jetzt nicht ihre eigenen Anstrengungen der vergangenen Jahre zunichte machen“, so Miller. Der NABU fordert daher von der EU Kommission, den Vorschlag zurückzuweisen. Der NABU appellierte an Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer und Bundesumweltminister Gabriel, sich dafür einzusetzen, dass die Flächenstillegung auch zukünftig ein wirksamer Beitrag zur Begrenzung des Artenschwundes bleibt. *Praxistaugliche Vorschläge liegen auf dem Tisch, sie müssen nur noch umgesetzt werden“, so Miller.
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