Natur im Wandel heißt Leben im Wandel

Klima & Evolution als Motoren des Lebendigen

Naturhistorisches Museum (lifePR) ( Wien, )
Klimaentwicklung und Evolution sind die derzeit meistdiskutierten naturwissenschaftlichen Forschungsgebiete. In einer neuen Präsentation befasst sich das Naturhistorische Museum Wien mit diesen brandaktuellen Themen.
Der Schwerpunkt des Ausstellungskonzeptes zeigt den Menschen als integrierten Bestandteil der Natur. Sei es als Produkt der Evolution und ihrer Mechanismen oder als (zu) cleverer Räuber, der seit Jahrtausenden das Aussterben vieler Organismen verursacht oder beschleunigt.

Der Mensch wird aber auch im Spiegel der Klimaentwicklung gezeigt. Über Jahrtausende prägten Klimaschwankungen die Entwicklung der Zivilisation. Spielerisch spannt sich der Bogen von den ersten Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien bis zum Ausbruch der Französischen Revolution. Nun scheint es, dass erstmals der Mensch das Klimageschehen beeinflusst. Global Warming und seine Folgen werden thematisiert. Dramatische Wackelbilder verdeutlichen das Ausmaß der Gletscherschmelze, während Stereobilder Wärme liebende Insekten als Gewinner der Erderwärmung dreidimensional vorführen.

Die moderne Darstellung der Klimaentwicklung der letzten 700 Millionen Jahre zeigt, dass das Klima nie stabil war. Die Extreme reichen vom tropisch-heißen Erdmittelalter bis zur massiven Vergletscherung vor 700 Millionen Jahren. Besonders hervorgehoben wird das eiszeitliche Klimageschehen der letzten 1.000.000 Jahre, basierend auf modernsten geochemischen Untersuchungen an Bohrkernen. Welchen Einfluss der „voll technisierte“ Mensch auf die Umwelt hat, wird erst im Spiegel dieser langfristigen Klimaentwicklung deutlich.

Die eigentlichen Stars der Ausstellung sind aber die perfekt restaurierten Skelette von Höhlenbär, Waldbison, Riesenhirsch und Höhlenlöwe.

Höhlenmalereien zeigen diese Tiere wie sie der eiszeitliche Mensch als Zeit- und Augenzeuge erlebte.
Die aufwendige Rekonstruktion einer typischen Mammutjägerhütte, die in den kalten Wintern als schützende Behausung diente, vermittelt die rauen Lebensumstände unserer Vorfahren.
Skelette von Säbelzahnkatze, Riesengürteltier, Riesenfaultier und einiger Moas veranschaulichen Grundmechanismen der Evolution: das Wettrüsten zwischen Räuber und Beute, die gegenläufigen Trends zu Riesenwuchs oder Verzwergung, sowie die mehrfache „Erfindung“ von Strategien als Antwort auf ähnliche Umweltbedingungen. Aufgrund des geowissenschaftlichen Backgrounds liegt ein weiterer Schwerpunkt auf Aussterben und Geodynamik als oft unterschätzte Bestandteile des Evolutionsmotors. Neue Computeranimationen erwecken die ausgestorbene Tierwelt zu neuem Leben und veranschaulichen astronomische Parameter, die unser Klima steuern.

Die meist komplexen Zusammenhänge werden bewusst durch überraschende eye-catcher aufgelockert. Am Ende weiß der Besucher, warum die Rote Königin aus Lewis Carroll’s „Alice hinter den Spiegeln“ ein Grundprinzip der Evolution formuliert, dass der einäugige Riese Polyphem ein Zwergelefant war und was Hannibal und Pieter Brueghel der Ältere mit der Klimageschichte zu schaffen haben.
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