Sonntag, 24. Juni 2018


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Fischereiminister Dr. Christian von Boetticher begrüßt Initiative der Bundesregierung gegen illegale Ostseefischerei

Kiel, (lifePR) - Fischereiminister Dr. Christian von Boetticher hat die Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums gegen illegale Fischerei begrüßt. Das Berliner Ministerium hatte am Freitag (5. Oktober) Polen vor verbotenem Fischfang in der Ostsee gewarnt und verlangt, dass jede Form illegaler Fischerei bekämpft werden müsse. "Es kann nicht sein, dass Fangquoten innerhalb der EU beschlossen werden, diese aber dann von den Fischern eines Mitgliedstaates wie im Falle Polens zu Lasten aller anderen total missachtet werden. Die heutige Warnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist daher ein wichtiges Signal zur rechten Zeit", kommentierte von Boetticher.

Hintergrund der aktuellen Diskussion ist ein durch die EU im Juli verhängter Fangstopp für polnische Fischer, nachdem diese ihre zulässige Dorschquote in der Ostsee um ein Vielfaches überfischt hatten. "Diese durch die EU festgestellte Überfischung hat nicht nur dem Dorsch geschadet, sondern ist zudem eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber gerade den nachhaltig wirtschaftenden Betrieben wie in Schleswig-Holstein", betonte Christian von Boetticher.

Er betonte, dass ein Wiederaufbau gefährdeter Fischbestände nur gelingen könne, wenn hart gegen jede Form der illegalen Fischerei vorgegangen werde. "Die Fischer haben Verständnis für wirksame Maßnahmen, die der Bestandserholung dienen, aber diese müssen dann auch für alle gelten und Anwendung finden", so Schleswig-Holsteins Fischereiminister.
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