Abschaffung des Grünen Punkts: Umweltminister Dr. Christian von Boetticher zeigt sich aufgeschlossen für Veränderungen

(lifePR) ( Kiel, )
Schleswig-Holsteins Umweltminister Dr. Christian von Boetticher hat sich in die Debatte um die Abschaffung des so genannten Grünen Punkts im Bereich der Abfallwirtschaft eingeschaltet. Entsprechenden Überlegungen von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos begegnete von Boetticher daher heute (9. Oktober) differenziert: "Wir brauchen im Abfallbereich grundsätzlich weniger staatliche Regulierung bis in die letzten Details hinein und statt dessen mehr Steuerung mit Rahmenvorgaben", sagte von Boetticher.

So hält der Umweltminister die Herausnahme von Papier, Pappe und Kartonagen aus dem System des Grünen Punkts schon heute für denkbar. Dasselbe gelte nach seiner Ansicht auch für nicht mit Pfand versehene Glasverpackungen. "Natürlich müssen diese Verpackungen auch zukünftig getrennt gesammelt und entsorgt beziehungsweise weiter verwertet werden", so von Boetticher.Bei den bisherigen Systemen verbleiben sollten jedoch die Leichtverpackungen, wie sie auch jetzt in den Gelben Tonnen gesammelt werden.

Spielraum für Entbürokratisierung sieht der schleswig-holsteinische Umweltminister zudem bei Verpackungen, die schon heute einen hohen Marktwert erreicht haben und deren Einsammlung und weitere Verwertung daher als gesichert gelten können, wie zum Beispiel Metalle, Kunststoffe wie PET und Papier.

"Unsere Abfallwirtschaft arbeitet inzwischen auf einem technologisch hohen Niveau und ist auch entsprechend wettbewerbsfähig, daher wäre weniger staatliche Einzelregulierung durchaus vertretbar. Auch mit Blick auf die Verpackungsverordnung, die mit jeder ihrer Überarbeitungen bisher nicht besser geworden ist, brauchen wir in Deutschland eine grundsätzliche Neuordnung der Vorschriften im Bereich der Abfallwirtschaft", forderte Christian von Boetticher.
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