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Neue Akzente in der saarländisch-lothringischen Zusammenarbeit im Bildungswesen

(lifePR) (Saarbrücken, )
Bereits 10 Tage nach ihrem Amtsantritt traf die neue saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit den Spitzenvertretern der französischen Schulverwaltung in Lothringen, Herrn Recteur Michel Leroy, und speziell im Nachbardépartement Moselle, Herrn Francis Defranoux, zusammen. Das etwa zweistündige Gespräch diente dem Zweck, aufbauend auf einer Bilanz der saarländisch-lothringischen Aktivitäten im vergangenen Schuljahr Absprachen für die künftige Zusammenarbeit zu treffen.

Beide Seiten zeigten sich äußerst zufrieden mit dem bereits Erreichten: 24 Schulen in Lothringen und im Saarland hatten sich an einem Kurzfilmwettbewerb „Immer schneller zu den Nachbarn“ beteiligt, der die Beschleunigung der Kommunikations- und Reisemöglichkeiten über die Grenzen hinweg thematisierte. Die Saar-Lor-Lux-Kinder- und Jugendtheatertage in 2007 haben Jugendliche aus den drei Regionen sowie aus Sibiu (Rumänien) in gemeinsamen Workshops zusammengeführt. Auch die bewährten Strukturen der Zusammenarbeit fanden im vergangenen Schuljahr großen Zuspruch: So wurden z. B. mehr als 340 saarländische und lothringische Jugendliche für mehrwöchige individuelle Aufenthalte im Nachbarland miteinander verpartnert. Der Einsatz von Muttersprachlern aus dem Nachbarland in Kindergärten und Ecoles Maternelles hat weiterhin steigende Tendenz und wird durch gemeinsame Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen unterstützt und verstetigt.

Einen kräftigen Impuls für die zweisprachige Erziehung im Kindergarten erwartet Ministerin Kramp-Karrenbauer von dem internationalen Kongress „Frühkindliche Mehrsprachigkeit“, den das saarländische Bildungsministerium zusammen mit dem Generalrat und der Schulaufsicht des Département Moselle sowie der Christlichen Erwachsenenbildung Merzig-Hilbringen am 17. und 18. September in Saarbrücken durchführt.

Die Ministerin und Recteur Leroy wollen im Schuljahr 2007/08 besonderes Gewicht auf die Stärkung der Partnersprache in der beruflichen Bildung legen. Zu der 2001 geschaffenen Möglichkeit, an beruflichen Gymnasien ein zweisprachiges sogenanntes „Abi-Plus“ abzulegen, wird nun auch an Fachoberschulen in Partnerschaft mit lothringischen Lycées professionnels und mit Unternehmen beiderseits der Grenze ein neues Angebot zur Förderung der Zweisprachigkeit und der Mobilität entwickelt. Eckpunkte des Konzepts mit dem Namen „Euro-Plus“ sind u.a. Fachlehreraustausch, mehr Unterricht in der Partnersprache, gemeinsame Projektwochen und Betriebspraktika in der Nachbarregion.

Einen weiteren Schwerpunkt werden grenzüberschreitende Jugendbegegnungen bei sportlichen und kulturellen Aktionen bilden, wobei durchgängig auch Schulen aus Luxemburg beteiligt sein werden. Unter dem Motto „Fremde Freunde“ wird zum zweiten Mal ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt. Das Saarland wird im April 2008 ein Fußballturnier für Jungen und Mädchen aus den drei Regionen ausrichten. Die Kinder- und Jugendtheatertage finden 2008 ebenfalls im Saarland statt. Noch fehlt das Motto für eine neue Runde von „Kunst macht Schule“, eine Initiative, bei der Schülergruppen sich unter Anleitung internationaler Künstler kreativ mit Kunst auseinandersetzen. Die Projektergebnisse sollen auf jeden Fall in einer professionell gestalteten Ausstellung im Saarland präsentiert werden.

„Ich freue mich, ein solches Maß an Übereinstimmung und Kooperationsbereitschaft bei den lothringischen Partnern vorzufinden, und bin zuversichtlich, dass wir uns mit den getroffenen Absprachen zur Förderung der Partnersprache in der frühkindlichen Erziehung, in der beruflichen Bildung und bei schulkulturellen Projekten auf einem guten Wege befinden“ erklärte Ministerin Kramp-Karrenbauer zum Abschluss der Gespräche.
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