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Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Minister Karl-Josef Laumann: Behinderte Jugendliche sind oft besonders motiviert – Ausbildung lohnt auch für Betriebe

NRW-Arbeitsminister besucht Berufsbildungswerk Maria Veen in Reken

(lifePR) (Düsseldorf, )
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Der nordrheinwestfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat die Unternehmen aufgerufen, mehr behinderte Jugendliche auszubilden. "Das kann auch für die Arbeitgeber interessant sein, denn junge Menschen mit Behinderungen sind oft besonders motiviert, leistungsbereit und loyal gegenüber ihrem Unternehmen. Darüber hinaus können Betriebe hierbei vielfältige Formen der Unterstützung in Anspruch nehmen." Dies sagte Minister Laumann heute (29. Mai 2007) in Reken (Münsterland) anlässlich eines Besuchs im Berufsbildungswerk Maria Veen.

Die Landesregierung - so der Minister weiter - wolle Jugendliche mit Behinderungen, wo immer dies möglich ist, in die reguläre betriebliche Ausbildung integrieren. "Wenn ein Chef sich schon während der Ausbildung vom Können und der Motivation eines behinderten Jugendlichen überzeugt hat, wird er sehr wahrscheinlich zur Übernahme auf eine feste Arbeitsstelle bereit sein. Diese Bindung an ein Unternehmen ist eine große Chance."

Minister Laumann würdigte auch die großen Leistungen der Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke und Werkstätten: Behinderte, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht angemessen ausgebildet und beschäftigt werden könnten, müssten weiterhin in diesen Einrichtungen tätig sein können. Bei der Ausbildung in Berufsbildungswerken sei es entscheidend - so der Minister - dass die Zusammenarbeit mit Betrieben des ersten Arbeitsmarktes ausgebaut werde. Dies könne beispielsweise durch Betriebspraktika geschehen. Denn die Ausbildungsqualität in den Berufsbildungswerken sei sicherlich genau so gut wie in der betrieblichen Ausbildung, allerdings fehle den Jugendlichen in außerbetrieblicher Ausbildung naturgemäß die Nähe zur betrieblichen Praxis.

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann: "Arbeit ist der Schlüssel zu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sie ist Grundlage für soziale Sicherung, Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Anerkennung. Deshalb ist die berufliche Integration behinderter Menschen ein wichtiger Schwerpunkt meiner politischen Arbeit."

Die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben ist eine der vier Säulen des Landesprogramms "Teilhabe für Alle". Insgesamt wendet das Arbeitsministerium in diesem Jahr 14,4 Mio. € für diesen Bereich auf. Dazu zählt die Sonderaktion "100 zusätzliche Ausbil-dungsplätze für Jugendliche mit Behinderungen in NRW", die zweijährige Ausbildungen fördert, deren praktischer Teil überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes erfolgt. Auch in diesem Jahr stehen 1,7 Mio. € für Neubewilligungen von unterstützter betrieblicher Ausbildung zur Verfügung.

In NRW gibt es zehn Berufsbildungswerke mit insgesamt 2.500 Plätzen zur beruflichen Erstausbildung junger Menschen mit Behinderungen. Nur eine geringe Zahl behinderter Jugendlicher hat derzeit die Möglichkeit, eine Ausbildung unmittelbar in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes zu absolvieren.

Unternehmen, die Interesse haben, einen Ausbildungsplatz für behinderte Jugendliche zur Verfügung zu stellen, und sich über Fördermöglichkeiten informieren wollen, wenden sich bitte an: Tel. 0211 / 855-3232 oder E-Mail hellmann-flocken@mags.nrw.de

Informationen über die Arbeitsmarktpolitik des Landes und das Programm "Teilhabe für Alle" unter: www.mags.nrw.de
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