Dienstag, 12. Dezember 2017


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5. Arbeitsmarktkonferenz Metropolregion Rhein-Neckar: "Volle FachKraft voraus!"

Demografie-Checks für Unternehmen/Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf/Regionales Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialmonitoring

Mannheim, (lifePR) - Unter dem Motto "Volle FachKraft voraus!" fand heute im Feierabendhaus der BASF SE in Ludwigshafen die 5. Arbeitsmarktkonferenz Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) statt. Im Zentrum der diesjährigen Konferenz stand das Thema "Fachkräftesicherung für die Metropolregion Rhein-Neckar". In drei der Konferenz vorgeschalteten Fachforen für Arbeitsmarktexperten wurde das Thema unter den Teilaspekten "Bildung", "Integration" und "Demografie" erörtert. Die enorme Bedeutung einer nachhaltigen Fachkräftesicherung für die MRN unterstrich Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin Stadt Ludwigshafen und Leiterin Netzwerk "Vitaler Arbeitsmarkt", in ihrer Begrüßungsrede vor den über 450 Teilnehmern aus Wirtschaft, Schule, Wissenschaft, Politik und (Arbeits-)Verwaltung: "Ausreichende und vor allem gut qualifizierte Mitarbeiter sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region und deshalb auch ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt in unserem Netzwerk "Vitaler Arbeitsmarkt". Die Arbeitswelt befindet sich in einem ständigen Wandel, den wir vorausschauend und sensibel mit gestalten müssen. Es geht darum, dass wir die Fähigkeiten der Menschen und die Bedürfnisse der Unternehmen in der Region zusammenbringen Mit dem Projekt KÜM setzen wir dabei schon in der Schule an. Bildung ist der Schlüssel zur Arbeit. Nur durch individuelle und bedarfsgerechte Qualifizierungs-maßnahmen sowohl in Aus- als auch in Weiterbildung kann die Arbeitsfähigkeit nachhaltig gewährleistet werden". Grundlage dafür ist u. a. das Wissen über zukünftige Bedarfe des regionalen Arbeitsmarktes.

Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Vorstandsmitglied des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, erläuterte, wie sich BASF mit dem Programm „generations@work“ den Herausforderungen des demografischen Wandels stellt. Einblicke in eine „Innovative Arbeitsmarktpolitik“ vermittelte Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender Bundesagentur für Arbeit.

Deshalb startet die MRN eine Initiative zur Feststellung des regionalen Fachkräftebedarfs. In einem ersten Schritt erhalten 15 interessierte Unternehmen die Möglichkeit, betriebsspezifische Demografie-Checks durchzuführen.
In einer Podiumsdiskussion beschäftigten sich neben Dr. Eva Lohse, Dr. Harald Schwager und Frank-Jürgen Weise auch noch Prof. Dr. Klaus J. Bade, Universität Osnabrück, Kirsten Brühl, Zukunftsinstitut GmbH sowie Prof. Dr. Jutta Rump, FH Ludwigshafen, mit den Herausforderungen und Perspektiven zum Thema Fachkräftesicherung für die Das von der MRN GmbH entwickelte "Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialmonitoring" (WIAS) ist ab sofort über das Internet zugänglich. Über ein Passwort können sich die Nutzer unter Schüler gemeinsam mit ihren Lotsen ein genaues individuelles Profil entwickeln können. Finanziert wird das Modell zur einen Hälfte von der Bundesagentur für Arbeit, zur anderen Hälfte von den Ministerien der beteiligten Länder und weiteren Partnern aus der Region.

Das von der MRN GmbH entwickelte "Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialmonitoring" (WIAS) ist ab sofort über das Internet zugänglich. Über ein Passwort können sich die Nutzer unter www.arbeitsmarktmonitoring-rhein-neckar.de in WIAS einloggen. Das System umfasst rund 150 Indikatoren und liefert z. B. Daten über die Anzahl der Betriebe und Beschäftigten, die Arbeitslosigkeit, Pendlerbewegungen oder demographische Entwicklungen. Die Daten liegen dabei sowohl für die Gesamtregion als auch für die 15 Gebietskörperschaften der MRN vor. Überregionale Vergleichswerte liefert WIAS ebenfalls. WIAS fungiert als eine zentrale Informationsplattform für die Entscheidungs- und Verantwortungsträger in der Region.

"Sowohl WIAS als auch KÜM zeigen, dass der Schulterschluss zwischen den regionalen Arbeitsmarktakteuren in unserer Region immer enger und verbindlicher wird und die auf den Weg gebrachten Projekte zunehmend Resultate und Nutzen zeigen", so Wolf-Rainer Lowack.

In dem Netzwerk "Vitaler Arbeitsmarkt" engagieren sich über 70 relevante Arbeitsmarkt-Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung in der MRN für eine gemeinschaftliche, abgestimmte regionale Arbeitsmarktpolitik. Dabei gilt es kurzfristig den bestmöglichen Ausgleich von Arbeitsmarktangebot und -nachfrage zu schaffen, diesen dauerhaft zu gewährleisten und langfristig eine proaktive Arbeitsmarktentwicklung anzustoßen. Die thematischen Schwerpunkte des "Vitalen Arbeitsmarktes" liegen in 2008 u. a. auf dem Projekt "Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf" und der Entwicklung präventiver Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Als wichtigste Plattform für regelmäßigen Informationsaustausch hat sich die jährliche Arbeitsmarktkonferenz etabliert.

Fotos der Arbeitsmarktkonferenz heute ab 16 Uhr auf www.m-r-n.com unter "Presse - Pressefotos".
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