Freitag, 15. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 283038

John McLaughlin erhält 30. Frankfurter Musikpreis

Auszeichnung für einen Weltmusiker jenseits aller Genregrenzen / Preisverleihung am Vortag der Musikmesse 2012

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der britische Gitarrist John McLaughlin erhält 2012 den Frankfurter Musikpreis. McLaughlin, der im Januar dieses Jahres seinen 70. Geburtstag feierte, prägt seit mehr als 50 Jahren die europäische und internationale Musikszene mit seinem Gitarrenspiel. Die 30. Verleihung des Frankfurter Musikpreises findet am Vortag der Musikmesse, 20. März 2012, statt.

Der Frankfurter Musikpreis ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert. Er wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. und der Messe Frankfurt gestiftet.

Die Jury des Frankfurter Musikpreises ehrt mit John McLaughlin einen Künstler, dessen Werk, laut Begründung der Jury, "sich immer durch Respekt und Offenheit gegenüber vielen anderen Richtungen, Ausdrucksformen und Kulturen ausgezeichnet hat, und nicht durch Genregrenzen und Dogmatismus." John McLaughlin gehöre zu den Menschen, die man als Weltmusiker bezeichnen könne, so die Jury.

John McLaughlin

Die mehr als 50-jährige musikalische Karriere John McLaughlins nahm ihre Anfänge in den 60er Jahren, in denen er mit britischen Bluesgrößen wie Brian Auger oder Georgie Fame spielte. Sein Solo-Debüt "Extrapolation" machte Miles Davis auf ihn aufmerksam, und so wurde er an den epochalen Miles Davis Alben "In A Silent Way" und "Bitches Brew" beteiligt. Sein in den 70er Jahren gegründetes Mahavishnu Orchestra und die Formation Shakti sowie die Alben mit Carlos Santana waren Ausdruck der Hinwendung zu Spiritualität und indischer Musik.

1981 nahm John McLaughlin zusammen mit den beiden Gitarristen Paco de Lucía und Al Di Meola die beiden Alben "Friday Night in San Francisco" und "Passion, Grace & Fire" auf, die das Trio auch kommerziell überaus erfolgreich machte. Über zwanzig eigene Alben hat John McLaughlin im Laufe seiner Karriere veröffentlicht. Mit seinen Formationen Mahavishnu Orchestra und Shakti hat er ganze musikalische Epochen geprägt und ist auf unzähligen Produktionen anderer Künstler zu hören. Auch aktuell ist der mit seiner neuen Formation "4th Dimension" regelmäßig auf Tour. Sein Gitarrenspiel hat unzählige Gitarristen beeinflusst, und seine Musik hat Menschen über die Jahre bewegt.

Frankfurter Musikpreis

Der Frankfurter Musikpreis wurde im Jahre 1980 ins Leben gerufen und wird jährlich anlässlich der internationalen Musikmesse in Frankfurt am Main vom Kuratorium der Stiftung Frankfurter Musikpreis verliehen. Der Preis zeichnet Musikerpersönlichkeiten für besondere Leistungen in der Interpretation, Komposition, in Musikwissenschaft, Lehre und für die Förderung des Musizierens aus. Der Frankfurter Musikpreis ist gestiftet vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller e.V. (BDMH) und der Messe Frankfurt GmbH. Die Preisverleihung findet am Vorabend der Musikmesse statt.

Die Auszeichnung wird im jährlichen Wechsel an Persönlichkeiten aus der klassischen und der populären Musik (Jazz, Rock, Pop) vergeben. 2013 wird der Preis wieder an eine Persönlichkeit auf dem Gebiet der klassischen Musik gehen. Das Kuratorium Stiftung Frankfurter Musikpreis zur Internationalen Musikmesse Frankfurt besteht aus drei festen und bis zu vier gewählten Mitgliedern:

- die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main als Vorsitzende,
- der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. als stellvertretender Vorsitzender,
- der Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH als stellvertretender Vorsitzender,
- zwei Repräsentanten aus dem Deutschen Musikrat sowie
- zwei Repräsentanten aus den Deutschen Musikhochschulen.

Träger des Frankfurter Musikpreises:

1982 Gidon Kremer (Geiger)
1983 Edgar Krapp (Organist)
1984 Alfred Brendel (Pianist)
1985 Brigitte Fassbaender (Kammersängerin)
1986 Albert Mangelsdorff (Jazz-Posaunist)
1987 Carl Dahlhaus (Musikwissenschaftler)
1988 Heinz Holliger (Oboist)
1989 Ludwig Güttler (Trompeter)
1990 Chick Corea (Jazz-Pianist)
1991 Aribert Reimann (Komponist)
1992 Georg Solti (Dirigent)
1993 Harry Kupfer (Regisseur)
1994 Brian Eno (Musiker und Klangkünstler)
1995 Tabea Zimmermann (Bratscherin)
1996 Wolfgang Niedecken (Sänger und Songwriter)
1997 Prof. Hans Zender (Komponist und Dirigent)
1998 Peter Herbolzheimer (Arrangeur, Interpret, Komponist)
1999 Prof. Michael Gielen (Dirigent und Komponist)
2000 Klaus Doldinger (Saxophonist)
2001 Dietrich Fischer-Dieskau (Sänger)
2002 nicht vergeben
2003 Walter Levin (Violinist und Professor für Kammermusik)
2004 Udo Lindenberg (Rockmusiker)
2005 György Ligeti (Komponist)
2006 Peter Gabriel (Pop-/Rockmusiker)
2007 Peter Eötvös (Dirigent und Komponist) 25. Preisvergabe
2008 Paquito D'Rivera (Saxophonist, Klarinettist, Komponist)
2009 Dr. José Antonio Abreu (Dirigent, Komponist, Mentor)
2010 Keith Emerson (Musiker, Komponist)
2011 Anne Sofie von Otter (Mezzo-Sopranistin)
2012 John McLaughlin (Gitarrist, Komponist)
Diese Pressemitteilung posten:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Die Messe Frankfurt ist mit rund 457* Millionen Euro Umsatz und weltweit 1.769* Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2011 organisierte die Messe Frankfurt 101 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* Vorläufige Zahlen (2011).

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer