Montag, 20. November 2017


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Landesjugendring fordert: Keine erschwerte Einbürgerung ausländischer Jugendlicher

Geplante Verabschiedung des „Gesetzes zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union“ am 14.06.2007

Berlin, (lifePR) - Der Deutsche Bundestag plant die Verabschiedung des „Gesetzes zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union“ am Donnerstag, den 14.06.2007, das eine Erschwerung der Einbürgerung ausländischer Jugendlicher vorsieht. Die bisherige Gesetzeslage ermöglicht es Jugendlichen zwischen 16 und 23 Jahren, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, ohne nachzuweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt aus eigener Arbeit sichern können. Diese erleichterte Einbürgerung soll nun durch die Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes abgeschafft werden.

Mit seiner erfolgreichen Kampagne „Berlin bürgert ein – der deutsche Pass hat viele Gesichter“ hat der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Günter Piening, den in Berlin aufwachsenden Jugendlichen ausländischer Herkunft ein eindeutiges Identifikationsangebot gemacht und ihnen eine klare Integrationsperspektive aufgezeigt. Um so deutlicher fällt nun seine Kritik an der geplanten Verschärfung aus: „Wer Einbürgerungshürden errichtet, errichtet Integrationshürden“. Der Landesjugendring Berlin teilt diese Bewertung von Günter Piening und fordert im Interesse der Betroffenen und im Interesse des Landes Berlin die Beibehaltung der bestehenden Regelung.

Die ausführliche Stellungnahme des Landesjugendring Berlin e.V. zum Gesetzentwurf findet sich auf dessen Internetseite www.ljrberlin.de.
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