Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Jugendverbände fordern umfassende Berücksichtigung von Kinder- und Jugendinteressen im Demografie-Konzept des Berliner Senats

Mitgliederversammlung des Landesjugendring Berlin e.V. tagte im Rathaus Wilmersdorf

Berlin, (lifePR) - Die im Landesjugendring Berlin zusammengeschlossenen Jugendverbände und -organisationen haben auf ihrer 18. Mitgliederversammlung am vergangenen Sonnabend eine Kinder- und Jugendpolitik gefordert, die ressortübergreifend die Interessen von Kindern und Jugendlichen in den Blick nimmt. Das Demografie-Konzept des Berliner Senats, das zur Zeit entwickelt wird, berücksichtigt Jugendliche nur im Handlungsfeld "Familien- und kinderfreundliche Stadt". Darüber hinaus müsse jedoch, so das Votum der Delegierten, die Verbesserung von Bildung und Berufsausbildung, die Intensivierung der Förderung ehrenamtlichen Engagements sowie die Verbesserung der Integration jugendlicher Migrantinnen und Migranten in den Blick genommen werden. Weiter wurden die Gewährung ausreichender kultureller Freiräume und die stärkere Ausrichtung der Stadtentwicklung an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gefordert. Mit seiner Kampagne "Jugend will Berlin - Berlin will Jugend. Unsere Stadt jugendfreundlich gestalten" setzt sich der Landesjugendring für die Umsetzung dieser Forderungen und deren Berücksichtigung im Demografie-Konzept des Senates ein. In diesem Rahmen wird ein "Abkommen für die Jugend" zwischen Land Berlin und Landesjugendring angestrebt.

Die Mitgliederversammlung hat den bisherigen Vorstand des Landesjugendrings weitgehend bestätigt. Als Vorsitzender wurde Burkhard Rooß vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend gewählt. Dem Vorstand gehören weiterhin an: Carla Dietrich, DGB-Jugend, Thomas Koch, Evangelische Jugend, Steffi Schieferdecker, Jugendbund djo-Regenbogen und Tim Scholz, SJD - Die Falken. Oiver Gellert von der Schreberjugend, der mehrere Jahre im Vorstand vertreten war, stand nicht wieder zur Wahl.

Als Gäste konnte der Landesjugendring drei der jugendpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses begrüßen: Mari Weis (Fraktion Die LINKE), Emine Demirbüken-Wegner (CDU-Fraktion) und Clara Hermann (Fraktion Bündnis90/Die Grünen) haben ihre Empfehlungen an die Jugendverbände zum Demografischen Wandel abgegeben. Von der Senatsverwaltung von Bildung, Wissenschaft und Forschung waren aus der Abteilung Jugend Karla Range-Schmedes und Ilona Fenzlau anwesend.
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Landesjugendring Berlin e.V

Der Landesjugendring Berlin e.V. ist der freiwillige Zusammenschluss von 33 Jugendverbänden im Land Berlin. Er stellt eine wichtige Plattform für Kinder und Jugendliche dar, die sich für ihre Rechte stark machen wollen. Er versteht sich sowohl als Interessensvertretung seiner Mitglieder als auch aller jungen Menschen in Berlin.

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