Montag, 29. Mai 2017


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LGS-Sommerblumen verlocken ab Fronleichnam zum Seh- und Geruchsgenuss

(lifePR) (Rietberg, ) Aufmerksamen Stammbesuchern wird es in diesen Tagen nicht entgangen sein: Überall im Gelände der NRW-Landesgartenschau 2008 im ostwestfälischen Rietberg wirbeln die Gärtnermeister, ihre Gesellen und Auszubildenden. Es gilt, ein neues einzigartiges Blütenmeer zu setzen. Die Sommerbepflanzung ist in der sprichwörtlichen Mache, die Frühjahrsblüher haben ihre Farbenpracht verloren. "Wir haben genau zum Eröffnungstag eine Punktlandung hingelegt", erläutert Landschaftsarchitekt Ferdinand Wolf am Rande der derzeitigen fleißigen Arbeiten. Exakt zum Auftakt der Landesgartenschau hätten Tulpen und Narzissen ihre Blütenkelche geöffnet. Durch die Verwendung unterschiedlicher Gattungen bei den Tulpen sei es gelungen, über knapp drei Wochen hinweg, die faszinierenden Blütenteppiche in kräftigen Farben zu erhalten. Doch die Supervorsommersonne hat den Frühjahrsblumen nun ein Ende beschert. "Insbesondere die Tulpen haben ihr Bestes gegeben, haben wochenlang geblüht, aber nun müssen sie auch dem warmen Sonnenlicht Tribut zollen", meint Ferdinand Wolf und blickt nebenbei auf die arbeitende Gärtnerschar.

Millimetergenau werden allein im Eingangsbereich Mitte zehntausend Stauden und andere Gewächse in die Beete gesetzt, auch hier soll die tropfenförmige Anordnung auf die Beziehung der Landesgartenschaustadt zum Fließgewässer Ems und den Bachzuläufen, aber auch zur den Seenflächen im Haupteingangsbereich hinweisen. "Ideal ist ein Blick von oben, will man die Philosophie der Anpflanzungen genau verstehen", so Wolf der sich mit seinem Team viele Gedanken gemacht hat bis ins allerletzte Detail, um möglichst an allen 171 Öffnungstagen der LGS 2008 in Rietberg den Besuchern ein farbenfrohes Erleben zu bescheren. Nichts wird seitens der Fachleute dem Zufall überlassen, eng in eng sind die Pflanzarten kombiniert, Vielblüher, Ziergräser, ein buntes Farbenspiel, duftende Exemplare, alles nach streng geometrischen Vorgaben im Sinne von Wassertropfen und verbindenden Pflanzbändern im Eingang-Mitte angeordnet.

Ähnlich läuft es auch an den Eingängen Höppe und Neuenkirchen, wobei Höppe und Eingang Mitte laut Wolf vor allem von großflächigen Farbenfeldern lebten. In Neuenkirchen wird mit Buntheit gearbeitet, dort geht es um Farbverläufe entlang der Wege hin zur Volksbank-Arena. "Die richtig knallig einheitlichen großen Farbflächen haben wir in Rietberg zentral", weiß Wolf. Lavendel in Kombination mit den Rosenstöcken, Tagetesvarianten im Verbund mit Eisbegonien, Verbenen, verschiedenste Ziergräser als gestalterisches Element inmitten der Farbenpracht, Rittersporn, Petunien, Salvien, Glockenblumen, Steinbrechgewächsen, Zinnien, Husarenknopf und Zwergsonnenblumen werden in den kommenden 16 Wochen ihr prächtiges Farbenspiel und ihre betörenden Düfte entfalten, alle zusammen mit viel Akribie kombiniert und als buntes, besonders herzliches Willkommen für alle Besucher angelegt.

Erst im Spätsommer, Anfang des Frühherbstes wird eine weitere komplette Umgestaltung erfolgen, dann stehen Astern im Blickpunkt der gärtnerischen Gestaltung. "Wenn die Besucher am Fronleichnamstag auf unser Gelände kommen, dann werden sie eine komplett neu angelegte Flora in den Hauptbeeten sehen, eine die der Frühjahrsbepflanzung in nichts nachstehen wird" freut sich Wolf darauf, in den kommenden Wochen die Sinne der Besucher mit den zehntausenden Pflanzen und über 100.000 Blüten in den Bann der LGS ziehen zu können.

Unter dem Link https://www.landesgartenschau-rietberg.de/... werden in den kommenden Tagen aktuelle Fotos der Umpflanzaktion eingestellt.

Unter dem Link https://www.landesgartenschau-rietberg.de/... finden Sie den Basistext aus der virtuellen Pressemappe ("Leuchtende Farbenpracht und betörende Düfte") über das Pflanzkonzept.
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