Mittwoch, 18. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 345415

FX Daily

Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen.
- USA: Pkw-Absatz steigt im August um 2,9 % auf ann. 14,46 Mio. Einheiten.
- China: HSBC-Service-PMI liegt im August bei 52,0 nach 53,1 Punkten.

Erneut sind es die Einkaufsmanagerindizes in Europa, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Diesmal sind es die Veröffentlichungen der Dienstleistungsindizes und in wiederum muss man in den USA einen Tag länger auf die Zahlen warten. Die Vorabschätzungen in den beiden großen Euro-Ländern fielen gemischt aus, wobei der deutsche Wert mit 48,3 enttäuschte, während in Frankreich die Talfahrt beendet scheint. Von Interesse werden daher die Ergebnisse in Italien und Spanien sein, den beiden größten Problemländern. In Spanien konnte sich zumindest der Industrie-PMI erholen und eine ähnlich erfreuliche Zahl im Servicebereich würde die Risikoaversion an den Märkten tendenziell reduzieren. In Italien dagegen sind die Erwartungen nicht so hoch zu stecken, denn in der Industrie zeigte sich ein neuerlicher Rückgang und der PMI markierte ein neues zyklisches Tief. Daher wird das Bild der konjunkturellen Schwäche des laufenden Quartals in Südeuropa auch nicht revidiert werden müssen. Ohnehin sind es vor allem die Erwartungen an die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank, die das Marktgeschehen stark beeinflussen. Zuletzt haben Äußerungen EZB-Chefs Draghi dafür gesorgt, dass der deutsche Rentenmarkt unter Druck stand und sich der Euro erholen konnte. Wesentliche Neuigkeiten waren mit der Draghi-Aussage zwar nicht verbunden, die Marktteilnehmer eskomptieren aber anscheinend eine klare Entscheidung des EZB-Rates am Donnerstag. Angesichts der Tatsache, dass Anleihekäufe nicht unumstritten sind und in Deutschland zudem die wichtige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erst in der kommenden Woche ansteht, könnten die hohen Erwartungen der Marktteilnehmer enttäuscht werden.

EUR-USD: Im Hoch notierte der Euro bei 1,2628 und scheiterte daran, die Marke 1,2638 zu überwinden und sich oberhalb der 100-Tagelinie festzusetzen und in der Folge gaben die Notierungen nach bis auf 1,2523. Zudem dreht der Stochastic im überkauften Bereich gen Süden. Dies alles mahnt zur Vorsicht und Rücksetzer sollten ins Kalkül gezogen werden. Unterstützungen zeigen sich bei 1,2481und 1,2466. Die untere Begrenzung des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals lokalisieren wir bei 1,2455 Trading-Range: 1,2455 - 1,2630.

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Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
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