Samstag, 23. September 2017


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FX Daily

China: CFLP-PMI liegt im August bei 49,2 nach 50,1, HSBC-PMI sinkt auf 47,6 nach 49,3 - CFLP-Service-PMI steigt von 55,6 auf 56,3

Frankfurt am Main, (lifePR) - Während Ben Bernanke beim Wirtschaftsymposium der Fed Details zu einem möglichen dritten Anleihekaufprogramm schuldig geblieben ist und lediglich die Bereitschaft der Notenbank erneuerte, rechnen Marktteilnehmer bezüglich der Europäischen Zentralbank in dieser Woche mit mehr Klarheit. Bereits vor Wochen hatte EZB-Chef Draghi angedeutet, die Notenbank werde alles tun, um den Fortbestand des Euros zu gewährleisten und in diesem Zusammenhang Käufe von Staatsanleihen ins Spiel gebracht. Details zu Zielrenditen oder -renditedifferenzen sowie Volumen der Käufe oder Bedingungen für die Intervention fehlen jedoch noch. Bei der EZB-Ratssitzung könnte all dies beschlossen werden, wenngleich deutlicher Widerstand gegen solche Pläne in der Deutschen Bundesbank existieren. Zudem steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Eilanträgen zum ESM erst am 12. September an. So bleibt es spannend, denn der EZB-Rat könnte eine Entscheidung über die Details vor diesem Hintergrund noch aufschieben.

Das datenseitige Interesse richtetet sich zunächst auf die europäischen Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes, da in den USA heute Feiertag (Labor Day) ist und der ISM-Index daher erst morgen zur Veröffentlichung ansteht. Für Frankreich, Deutschland und die Eurozone zeigten bereits die Vorabschätzungen, dass der Abwärtstrend der PMIs zunächst gestoppt wurde und die endgültigen Werte sollten dies bestätigen. Mit Aufmerksamkeit wird dabei auch das Ergebnis in Italien verfolgt. Ähnliches gilt für die Service-Indizes, die am Mittwoch auf der Agenda stehen. Allerdings sind die Vorabschätzungen hier nicht so einheitlich ausgefallen. Der ISM-Index der US-Industrie steht derweil unter gemischten Vorzeichen, denn die regionalen Umfragen zur Stimmung im August fielen uneinheitlich aus. In der Summe scheint ein leichter Anstieg möglich.

Im Hinblick auf die zukünftige Fed-Politik könnte aber der Arbeitsmarktbericht für den abgelaufenen Monat wichtiger sein. Die Arbeitslosenquote dürfte auf unangenehm hohem Niveau von 8,3 % verharren, wenngleich sich der moderate Stellenaufbau fortsetzen dürfte. Ein leicht positives Überraschungspotenzial gegenüber der Konsensschätzung ist auszumachen.

In Großbritannien steht ebenfalls die Notenbankentscheidung an. Allerdings ist hier keine Veränderung zu erwarten, da das aufgestockte Kaufprogramm noch bis November läuft, und erst dann neue Entscheidungen erforderlich werden.

EUR-USD: Am übergeordneten Bild hat sich nichts verändert. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist intakt und somit bestehen weiterhin Chancen auf eine Befestigung innerhalb des langfristigen Abwärtstrends. Mit einem nachhaltigen Sprung über 1,2578/89 - hier findet sich u.a. die 100- Tagelinie - eröffnet sich Potenzial bis 1,2693 und 1,2748. Trading-Range: 1,2487 - 1,2693.

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