Montag, 20. November 2017


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Kommunikationsautisten: Geschäftsführer ignorieren ihre Zielgruppen

Köln, (lifePR) - Neun von zehn Geschäftsführern in deutschen Unternehmen halten ihre Unternehmenskommunikation für wichtig. Doch wenn sie selbst als Sprecher auftreten, setzen sie oftmals auf die falsche Strategie: Denn ein Großteil von ihnen erweist sich als blind für die wichtigsten Anliegen ihrer Zielgruppen. Mehr als jeder Zweite

(59 Prozent) richtet seine Kommunikation fast ausschließlich an der unternehmerischen Binnenperspektive aus. Wie Medien, Kunden oder sonstige Interessensgruppen das Unternehmen wahrnehmen, bleibt in ihrer Kommunikationsstrategie unberücksichtigt. Das ist das Ergebnis der Studie "Ganzheitliche Wirtschaftskommunikation" der Kuhn, Kammann & Kuhn AG, die anlässlich der Verleihung des diesjährigen Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation durchgeführt wurde.

Glaubt man den Lippenbekenntnissen der befragten Geschäftsführer, scheint die Welt eigentlich in Ordnung zu sein. So behaupten immerhin zwei Drittel der Firmenchefs, dass in ihrer Kommunikation das Feedback relevanter Zielgruppen wichtig ist. 41 Prozent stufen die kontinuierliche Einbindung der Bedürfnisse ihrer Kommunikationspartner sogar als sehr bedeutsam ein. Doch nur etwas mehr als ein Drittel der befragten Geschäftsführer setzen diesen Anspruch in ihrer Unternehmenskommunikation auch konsequent um.

"Die Geschäftsführer haben in der Theorie bereits erkannt, dass die Meinung der Stakeholder für eine nachhaltige Wirtschaftskommunikation unverzichtbar ist", sagt Carsten Rossi, Sprecher des Vorstands der Agentur Kuhn, Kammann & Kuhn AG. "Jetzt gilt es, diese Erkenntnisse in der eigenen Kommunikationsstrategie zu realisieren." Maika Ziehl, Projektkoordinatorin vom Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation

(DPWK) ist vom eingeschränkten Fokus der Geschäftsführer überrascht:

"Für eine ganzheitliche Wirtschaftskommunikation sollte kein Unternehmen auf die Erhebung von Meinungsbildern in relevanten Zielgruppen verzichten - auch nicht in der Unternehmenskommunikation.

In der aktuellen Medienwelt sehen wir jeden Tag, was für einen wichtigen Stellenwert Aspekte wie Image und Reputation auf den Geschäftserfolg haben können."

Wie wichtig deutschen Geschäftführern das Feedback relevanter Zielgruppen für die Unternehmenskommunikation ist:

sehr wichtig: 40,7 Prozent
wichtig: 25,9 Prozent
weder noch: 22,2 Prozent unwichtig: 7,4 Prozent
sehr unwichtig: 3,7 Prozenz

Hintergrundinformationen

Für die Studie "Ganzheitliche Wirtschaftskommunikation" wurden im März 2008 von Kuhn, Kammann & Kuhn in Zusammenarbeit mit horizont.net 316 Geschäftsführer und Fachkräfte aus Marketing/Kommunikation sowie Vertrieb/Verkauf befragt. Ziel der Studie war es u.a. herauszufinden, in welchem Maße die Unternehmenskommunikation die Erwartungen ihrer Zielgruppen in die eigene Arbeit integriert. Dabei zeigen sich zukunftsweisende Ergebnisse in Bezug auf die Kommunikationsstrategien deutscher Unternehmen.

Kuhn, Kammann & Kuhn ist in diesem Jahr Hauptsponsor des DPWK und unterstützt damit eine der renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Kommunikations- und Medienbranche. Der Preis wird von einer studentischen Projektgruppe der FHTW Berlin konzipiert, organisiert und verliehen. Mit der Förderung dieses einzigartigen Projekts unterstreichen die Kölner Kommunikationsexperten ihr Engagement für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sowie ihren Einsatz für professionelle und umsetzungsorientierte Kommunikationslösungen.



Weitere Informationen zum Thema Reputationsmanagement bei Kuhn, Kammann & Kuhn finden Sie unter www.kkk-ag.de/reputation
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Kammann Rossi GmbH

Die Kuhn, Kammann & Kuhn AG ist eine umsetzungsorientierte Agentur für Wirtschaftskommunikation aus Köln. Zu ihren Kunden gehören u.a.ARAG, Henkel, Grammer, Loewe und SAP. Für diese Kunden entwickelt Kuhn, Kammann & Kuhn Berichte, Broschüren, Kampagnen, Identitäten, Designs, Brands und Events auf der Basis der drei Leitmotive Reputation, Integration und Innovation.

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