Kolpingwerk Deutschland fordert einheitliches Arbeitsgesetzbuch

(lifePR) ( Köln, )
„Die Schaffung eines, die zersplitterten Rechtsvorschriften zusammenfassenden, übersichtlich gestalteten Arbeitsgesetzbuches ist längst überfällig“, betonte Ulrich Benedix, Vorsitzender des Bundesfachausschusses 1 „Zukunft der Arbeitswelt“ bei einem Arbeitsrichterseminar des Kolpingwerkes Deutschland.

Grundlage des Seminars, das vom 4. bis 6. Mai im bayerischen Reimlingen stattfand, war die Diskussion über das von der Europäischen Union herausgegebene Grünbuch „Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Bereits im November des vergangenen Jahres legte die EU-Kommission allen Mitgliedsstaaten das Dokument als Beitrag zur Förderung der öffentlichen Debatte über das Arbeitsrecht vor. Das Grünbuch wirft arbeitsrechtliche Fragen zu Beschäftigungsübergängen, dem Schutz in dreiseitigen Rechtsverhältnissen, der Organisation der Arbeitszeit, der Mobilität der Arbeitskräfte, der Rechtsdurchsetzung und Bekämpfung von Schwarzarbeit sowie der Unsicherheit bezüglich der Gesetzeslage auf.

Vor diesem Hintergrund plädiert der Bundesfachausschuss des Kolpingwerkes Deutschland nun für die Zusammenfassung des deutschen Arbeitsrechts in einem Arbeitsgesetzbuch. Die im Kolpingwerk Deutschland aktiven ehrenamtlichen Arbeitsrichter erinnerten in der Diskussion an die entsprechenden Vereinbarungen im Einigungsvertrag von 1989 und fordern die zügige Umsetzung durch die jetzige Bundesregierung.

Das Kolpingwerk wirkt von seinem Selbstverständnis als katholischer Sozialverband aktiv an der Gestaltung der Arbeitswelt mit. In Deutschland sind über 100 ehrenamtliche Arbeitsrichter für das Kolpingwerk an der aktuellen Rechsprechung im Arbeitsrecht beteiligt.
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