Mittwoch, 13. Dezember 2017


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IHK-Begegnungswoche „Ostwestfalen meets Poland“ startet am 2. Juni

Bielefeld, (lifePR) - 450 Unternehmen aus Ostwestfalen unterhalten regelmäßige Handelsbeziehungen mit Polen, knapp 80 sind mit eigenen Produktionsstätten und Niederlassungen vor Ort vertreten - ein Grund für die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) ihre 7. Internationale IHK-Begegnungswoche vom 2. bis 6. Juni 2008 diesem Land zu widmen und unter das Motto "Ostwestfalen meets Poland" zu stellen. "Polen spielt für unsere Wirtschaft eine besondere Rolle: Deutschland ist seit Jahren der größte Handelspartner Polens. Unser Anteil an den polnischen Ausfuhren beträgt knapp 30 Prozent, der an den Einfuhren 25 Prozent", nennt Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, eine weitere Begründung der Wahl des diesjährigen Partnerlandes der IHK-Begegnungswoche. Darüber hinaus machten das Land mehr als 38 Millionen Einwohner zu einem attraktiven Markt.

"36 Milliarden Euro an Ausfuhren platziert Polen auf den 10. Rang der bundesdeutschen Ausfuhrliste", fügt Grefe hinzu, der sich bei der IHK für das Geschäftsfeld International verantwortlich zeichnet. Insbesondere Maschinen (14,3 Prozent Anteil an den Ausfuhren), Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile (11,2 Prozent), Elektronik (8,3 Prozent), Kunststoffe (5,6 Prozent) und Metallwaren (5,1 Prozent) seien in unserem östlichen Nachbarland gefragt. Mit 24 Milliarden Euro an Einfuhren belege Polen den 13. Platz der Bezugsländer. Deutsche Haupteinfuhrgüter seien mit einem Anteil von 11,4 Prozent an den Gesamteinfuhren Maschinen gefolgt von Kfz und Kfz-Teilen (10,2 Prozent), Möbeln (8,3 Prozent), Nahrungsmitteln (6,9 Prozent) sowie Elektrotechnik (6,8 Prozent). Grefe: "Der Umsatz im bilateralen Handel wuchs kontinuierlich, 2007 sogar um 20 Prozent auf jetzt 60 Milliarden Euro."

Viele Unternehmen in Ostwestfalen engagieren sich nach Darstellung des stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführers bereits erfolgreich auf den Weltmärkten. Mehr als 36 Prozent des Gesamtumsatzvolumens der Region werde außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Angesichts ausgereizter oder gar schrumpfender Binnen-Märkte bleibe aber auch nur das Überwinden der Landesgrenzen, um neue Absatzpotenziale zu erschließen. Die IHK unterstütze diesen Kurs tatkräftig mit einer Fülle interessanter Angebote im Rahmen ihrer Exportoffensive. Dazu zähle insbesondere die Begegnungswoche. "An dieser Stelle gilt unser Dank auch unseren 30 Partnerunternehmen und den vielen Helfern und Akteuren", so Grefe, "ihre aktive Mitwirkung und ihr großes Engagement machen diese ostwestfälisch-polnische Wirtschaftswoche erst möglich, zu der wir insgesamt rund 1.000 Teilnehmer erwarten."

Das Programmangebot der Begegnungswoche greife alle Aspekte des unternehmerischen Wirkens auf. Mit insgesamt 15 Einzelveranstaltungen biete diese Woche interessierten Unternehmern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Kultur in der Region die Möglichkeit, polnischen Wirtschafts- und Kulturkreisen zu begegnen. "Workshops, Podiumsdiskussionen, Einzelgespräche ostwestfälischer und polnischer Unternehmen in der Region sowie Betriebsbesichtigungen sind die Kernpunkte des Programms. Veranstaltungen zu Architektur, Literatur, Kunst und Kultur und thematische Abendveranstaltungen runden das Angebot ab", erläutert der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer. Das exakte Programm ist im Internet unter www.ostwestfalen-meets.com abrufbar.

Für das Jahr 2009 stehen übrigens die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Programm der IHK-Begegnungswoche. "Ein in vielerlei Hinsicht interessanter Markt, für den wir zudem Schwerpunkt-IHK sind", betont Grefe vorausblickend.
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