Entwicklung des Schleusengrabens wird zum Referenzprojekt

Bergedorf hat jetzt IBA-Exzellenz

Der Schleusengraben ist IBA-Referenzprojekt (lifePR) ( Hamburg, )
Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung haben der Bergedorfer Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp und IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg den Startschuss zur gemeinsamen Entwicklung des Bergedorfer Schleusengrabens gegeben. Der Kanal, der von Süden kommend bis ins Bergedorfer Zentrum führt, liegt außerhalb des eigentlichen IBA-Demonstrationsgebiets und wird damit erstes hamburgweites Referenzprojekt der Internationalen Bauausstellung. In den kommenden Jahren soll hier ein neues Quartier entstehen, das Wohnen und Arbeiten direkt am Wasser ermöglicht. Zeitgleich zu den Planungen werden städtische Gewerbegrundstücke ausgeschrieben.

"Der Schleusengraben repräsentiert gleich zwei Leitthemen der IBA Hamburg und eignet sich deshalb hervorragend als beispielhaftes Projekt auch außerhalb unseres Demonstrationsgebiets. Dieses erste Referenzprojekt festigt den Anspruch der IBA Hamburg als Internationale Bauausstellung für die gesamte Hansestadt", so IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg. Wie alle anderen IBA-Projekte ist auch der Schleusengraben ein "Multi-Talent", denn es verbindet beispielhaft Gewerbenutzungen und Wohnen. Darüber hinaus sollen innovative und nachhaltige Energiekonzepte zum Einsatz kommen.

"Der Standort zeichnet sich insbesondere durch die Nähe zur Bergedorfer Innenstadt und die Anbindung zum Straßen- und Schienenverkehr aus. Er bietet damit beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung zu einem innovativen Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe mit neuen, hochwertigen Arbeitsplätzen", beschreibt Dr. Christoph Krupp, Leiter des Bezirksamts Bergedorf das Projekt. Über die Entwicklung des Schleusengrabens wird seit einigen Jahren diskutiert, bereits 2005 wurden im Rahmen eines Planungsworkshops erste Visionen entwickelt. Gemeinsam mit der IBA Hamburg verfolgt der Bezirk Bergedorf nun das Ziel, die Flächen entlang des Schleusengrabens zu einem zukunftsfähigen, urbanen Stadtquartier zu entwickeln. Um dies zeitnah zu verwirklichen, werden bereits Anfang April eine 4.000 m² große und eine 3,1 ha große städtische Fläche zur Bebauung mit hochwertigem Gewerbe ausgeschrieben.

Mit der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung haben beide Projektpartner die bereits begonnene gemeinsame Arbeit nun auf ein sicheres Fundament gestellt: Mit dem Titel "Referenzprojekt" ist keine finanzielle Förderung verbunden, die IBA Hamburg wird jedoch dem Bezirk besonders in Fragen des Lärmschutzes und der Energieberatung zur Seite stehen und das Projekt in Ihre Vermarktungs- und Öffentlichkeitsarbeit aufnehmen. In einem ersten Schritt arbeiten bereits seit Anfang Februar vier Architekturbüros im Rahmen eines Gutachterverfahrens an Teilbereichen des Schleusengrabens. Eine Entscheidung wird im April erwartet. Interessierte Investoren sind eingeladen, am Gutachterverfahren teilzunehmen und Einfluss auf die Entwürfe zu nehmen.

Weitere Informationen sind unter www.iba-hamburg.de/bergedorf/ zu finden.
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