Vereinsziel: Sicherheit für Gesundheitsberufe

Makler-Interessenvereinigung bildet Kompetenz-Netzwerk für die Absicherung von Ärzten, Apothekern und Sanitätshausinhabern

Die IAP-Mitglieder bündeln Fachwissen und bieten Spezial-Absicherungen für Heilberufler / v.l. n. r.: Phillip Poltrock (Potsdam), Karl-Heinz Keim (Coburg), Daniel Nömayr (Gangkofen), Peter Weibelzahl (Coburg), Christian Ring (Dresden), Michael Jeinsen (Berlin), Günter Mayrhofer (Niederaichbach), Thomas Fuchslocher (Pliezhausen). Nicht auf dem Foto: Bernd Cicolas (Köln), Alexander Heymann (Wunstorf) / Pressefoto: Michael Jeinsen, Berlin
(lifePR) ( Berlin, )
Noch immer ist ein unzureichender Versicherungsschutz bei Gesundheitsberufen die Normalität in Deutschland. Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte, aber auch Apotheken und Sanitätsfachhäuser sind oft mit einem Sammelsurium unterschiedlicher Absicherungen versorgt, das mehr Lücken als Schutz bietet. Ein böses Erwachen ist geradezu programmiert.

Um diesem Missstand entgegenzuwirken, hat sich am 20. Juli 2015 eine Gruppe auf Heilwesenberufe spezialisierter Versicherungsmakler zusammengefunden und den Verein "Interessenvereinigung Apotheken- und Praxisschutz" (IAP) ins Leben gerufen. "Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die professionelle Absicherung akademischer und handwerklicher Heilberufe zu fördern", sagt Christian Ring, Makler für Ärzte- und Apotheken aus Dresden und erster Vorsitzender des neuen Vereins. Das sei nötig, nicht nur weil Ärzte und Zahnmediziner oft ohne vollständigen Versicherungsschutz dastünden, sondern auch, weil vielen Vermittlern die für die Gesundheitsbranche notwendigen Detailkenntnisse fehlen, um eine adäquate Absicherung für die hochspezialisierten Berufe abbilden zu können.

Ohne Spezial-Know-how sind fatale Fehler programmiert

"Selbst für erfahrene Versicherungsspezialisten ohne dezidierte Heilwesenerfahrung ist es oftmals schwer, die Leistungsunterschiede in Angeboten und ihre Relevanz für den Kunden einzuschätzen", ergänzt Günter Mayrhofer, Makler im Großraum München/Niederbayern und zweiter Vorsitzender der IAP. Bei Heilberufen sei es zudem unabdingbar, mit den Versicherern einige zum Teil existenzrelevante Ergänzungen zu den Versicherungsbedingungen zu vereinbaren, so Mayrhofer. Beispielhaft nennen die IAP-Gründer hier den Ausschluss von Zeitwertersatz für hochwertige Medizintechnik wie z. B. Behandlungsstühle, die Feuerhaftung für Ärztehäuser sowie die Nachhaftung für Praxisinhaber.

In engem Schulterschluss mit dem Heilwesennetzwerk eG - einem genossenschaftlichen Zusammenschluss unterschiedlichster Heilwesen-Dienstleister - strebt der Verein den Aufbau eines deutschlandweiten Berater-Netzes an, sagt IAP-Sprecher Michael Jeinsen, Makler und Fachbuchautor aus Berlin. Der Erfolg beim Mitgliederzuwachs lässt nicht auf sich warten. "Wir haben schon über 20 Kollegen aufgenommen", sagt nur wenige Tage nach der Vereinsgründung IAP-Kassenwart Karl-Heinz Keim, im Hauptberuf Inhaber eines Maklerbüros in Coburg. Alle Neumitglieder müssten ihren Expertenstatus nachweisen, denn bei Qualität und Service strebe IAP einen Maßstab an, der allen Kunden die Sicherheit einer bestmöglichen berufsspezifischen Beratung gebe, betont Keim. Zudem werde der Verein zusammen mit dem Heilwesennetzwerk eG eine einheitliche Gesprächsbasis mit Versicherungsgesellschaften herstellen, um für Heilberufler speziellere, bessere, einfachere, günstigere oder umfassendere Absicherungslösungen zu gestalten.

Gerade im Aufbau befindet sich die Webseite von IAP (www.IAP-Schutz.de). Dort finden Ärzte, Apotheker und Sanitätshausinhaber nicht nur Tipps und wichtige Informationen über eine gute Absicherung der eigenen beruflichen Existenz, sondern auch eine Aufzählung aller im Verein gelisteter Absicherungsexperten. "Viele Besucher unserer Seite können jetzt schon einen Versicherungsexperten in ihrer Nähe auf unserer Seite finden. Und es werden fast täglich mehr", freut sich IAP-Sprecher Jeinsen. Dem Ziel ein bundesweites Berater-Netz aufzustellen sei der Verein schon ein Stück weit nähergekommen.
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