Medizintechnik – Zukunftsbranche boomt

Nordbank-Studie: Norden wächst überdurchschnittlich

(lifePR) ( Hamburg/Kiel, )
Die wirtschaftlichen Perspektiven der Medizintechnik in Deutschland hat die HSH Nordbank gemeinsam mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) analysiert: Die neue Studie "Zukunftsbranche Medizintechnik - auch im Norden ein Wachstumsmotor" zeigt, dass die Medizintechnik kräftig gewachsen ist. Triebkraft ist die weltweit expandierende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und damit auch nach medizintechnischen Produkten. Besonders der internationale Handel mit medizintechnischen Produkten wuchs dynamisch. Dabei hat Deutschland eine starke Stellung, die ihren Niederschlag im Export findet. Hauptabnehmer deutscher medizintechnischer Produkte sind die USA und die EU-Länder. In den vergangenen Jahren haben zudem die neuen EU-Länder und die expandierenden Länder in Asien, insbesondere China, an Bedeutung gewonnen. "Von dieser Entwicklung konnten die norddeutschen Länder besonders profitieren. Die Umsätze mit medizintechnischen Produkten wuchsen in Hamburg und Schleswig-Holstein stärker als im Bundesdurchschnitt", sagt Dirk Gojny, Leiter des Research der HSH Nordbank.

Die Medizintechnik zählt zu den Branchen der Spitzentechnologie.

Sie ist sehr forschungsorientiert und innovativ. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) in der Medizintechnik machen in Deutschland rund 8 Prozent des Umsatzes aus. Sie sind damit doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Industrie. Für die hohe Forschungs- und Technologieintensität spricht der überdurchschnittlich hohe Anteil an Facharbeitern und an F&EPersonal.

"Hohe Ausgaben für F&E können dazu beitragen, die Position Deutschlands und Norddeutschlands im globalen Standortwettbewerb zu erhalten", sagt Dr. Eckhardt Wohlers, Research Fellow des HWWI. In der Zukunft wird die Gesundheitsnachfrage vor allem in den schnell wachsenden und bevölkerungsreichen Entwicklungs- und Schwellenländern stark ansteigen. Neben dem Bevölkerungswachstum ist dabei besonders das Einkommenswachstum bedeutsam. "Damit sind die Wachstumsperspektiven der Medizintechnik sowohl von der Nachfrage- als auch von der Angebotsseite her günstig" stellt dazu Michael Bräuninger, Kompetenzbereichsleiter am HWWI, fest. Da die Exportquote der norddeutschen Medizintechnik etwas höher ist als im Bundesdurchschnitt, ist im Norden wahrscheinlich sogar ein höheres Wachstum zu erwarten als bundesweit. "Insgesamt dürften die Umsätze in der Medizintechnik bis 2020 in Deutschland um etwa 8 Prozent pro Jahr, in Norddeutschland um knapp 9 Prozent pro Jahr zunehmen", sagt Wohlers.
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