Dienstag, 19. Juni 2018


Urlauber gehen wegen Flugsteuer in die Luft

Umfrage von HolidayCheck.de zur Flugverkehrsabgabe / Reisende wollen aus Flugsteuer Konsequenzen ziehen / Neue Steuer schürt Unzufriedenheit mit Bundesregierung

Bottighofen, (lifePR) - Flugsteuer und kein Ende. Die Bundesregierung plant nun sogar eine Gebühr von 40 Euro für Langstreckenflüge. Eine aktuelle Umfrage des größten deutschen Reiseportals HolidayCheck.de zeigt: Das kommt bei Reisenden gar nicht gut an.

HolidayCheck.de hat 2614 User befragt: "Wie reagieren Sie auf die geplante Flugsteuer?" Mehr als ein Drittel will daraus spätestens bei der nächsten Bundestagswahl die Konsequenzen ziehen: "Die Regierung bekommt die Quittung bei der nächsten Wahl" antworteten 921 User (35,2 Prozent).

Folgen für die Reiseplanung hat die geplante "ökologische Flugverkehrsabgabe" - so der offizielle Name der Steuer - für 16,8 Prozent (438 User): Sie werden ihr Reisebudget nicht erhöhen und wählen lieber eine günstigere Reise.

Auf Urlaub verzichten werden sogar 11,2 Prozent. 294 Abstimmende erklärten, in Zukunft weniger zu verreisen. Ein Grund zur Besorgnis für Fluglinien und Reiseveranstalter, sollte die Flugsteuer tatsächlich in die Realität umgesetzt werden Ein anderes Reisemittel wählen, wollen immerhin 4,6 Prozent (120 User). Ein herber Schlag für die von der Aschewolke gebeutelten Fluggesellschaften. Ryanair-Chef Michael O'Leary warnt, dass "die Abgabe dem Luftverkehrsstandort Deutschland schadet". Er droht sogar mit dem Abzug von Flugzeugen aus Deutschland.

Immerhin 32,2 Prozent (841 User) ist der Urlaub heilig. Sie gehen wie geplant auf Reisen.

Die Flugsteuer soll ab 2011 für alle Flüge gelten, die aus Deutschland starten. Die Regierung plant eine Abgabe von 9 Euro für Verbindungen innerhalb Deutschlands, Mittelstrecken sollen 25 Euro teurer werden, die geplante Steuer für Langstreckenflüge ist 40 Euro. Die Regierung erhofft sich hierdurch Steuereinnahmen von einer Milliarde Euro pro Jahr.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer