Urlaub in Krisenländern

Tunesien und Ägypten gewinnen hinzu / Urlauber buchen weniger Griechenland

Urlaub in Krisenländern (lifePR) ( Bottighofen, )
Den Hotels in Ägypten und Tunesien ist es gelungen, gekräftigt aus ihren Revolutionskrisen herauszukommen. Steigende Buchungszahlen und höhere Beliebtheitswerte zeugen von den Anstrengungen der nordafrikanischen Hoteliers. Griechische Hotels haben dagegen kräftig mit der Krise ihres Landes zu kämpfen. Viele Urlauber bleiben aus. Dies ergibt eine Auswertung des Reiseportals HolidayCheck, das Buchungsdaten und Weiterempfehlungsraten der vergangenen zwölf Monate mit denen der Vorperiode verglichen hat.

Nur die nordafrikanischen Länder konnten mehr Besucher als bisher gewinnen. Für Tunesien entschieden sich ein Drittel (33,1 Prozent) mehr Urlauber, für Ägypten 13,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Griechenland musste dagegen einen Buchungsrückgang von 15,1 Prozent hinnehmen.

Auffallend sind die Unterschiede bei den Hotelbewertungen der Gäste nach ihrem Urlaub. Die Weiterempfehlungsrate für die ägyptischen Hotels kletterte um 4,3 Prozentpunkte auf 86,2 Prozent. Tunesien erreichte mit einem Plus von 1,6 Punkten 78,9 Prozent. Griechenland dagegen stagnierte bei 83,7 Prozent. Diese Auswertung basiert auf 126.300 Bewertungen für die drei Länder. Zum Vergleich: Die Weiterempfehlungsrate für Hotels in allen Ländern stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 0,7 Punkte auf 86,5 Prozent.

Deutlich ebenso das Ergebnis, wie Urlauber die Hotels in Kategorien wie Zimmer, Service und Gastronomie auf einer Skala von 1 bis 6 "Sonnen" (höchste Punktzahl) beurteilten. Ägyptische Häuser steigerten ihren Wert in der Gesamtwertung um 4,0 Prozent auf 5,1 Sonnen. Tunesien um 2,1 auf 4,7 und Griechenland nur um 0,9 Prozent auf 4,9 Sonnen. Der Fokus auf die Kategorie Service zeigt, dass sich die Hoteliers am Nil und Roten Meer besonders anstrengten. Ägypten steigerte sich um 4,7, Tunesien um 3,4 und Griechenland nur um 1,1 Prozent.

Bei den durchschnittlichen Reisepreisen unterscheiden sich Ägypten und Griechenland kaum. Ein zehntägiger Urlaub kostete am Roten Meer 1793 und in Griechenland 1780 Euro. Anders in Tunesien. Mit 1456 Euro zahlten die Deutschen bis zu 337 Euro weniger für ihre Ferien als ein Jahr zuvor..
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