Wie viele LKW verträgt die Stadt

Forscher der Hochschule untersuchen Auswirkungen des LKW-Verkehrs

Wie stark darf der Schwerlastverkehr sein, um bestimmte Belastungsgrenzen einzuhalten? Forscher der Hochschule Osnabrück bieten Hilfe bei der Berechnung optimaler Verkehrsströme (lifePR) ( Osnabrück, )
Die Auswirkungen des LKW-Verkehrs in Osnabrück untersucht derzeit ein Forscherteam der Hochschule Osnabrück. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen Vorschläge zur verbesserten Führung der LKW-Fahrten entwickelt sowie mögliche Grenzen des LKW-Verkehrs erkannt werden. Ziel des Projekts "OSINOS", das mit der Stadt Osnabrück und der Firma IP SYSCON, Hannover als Partner initiiert wurde, ist eine geringere Belastung der Bevölkerung und der städtischen Güter. Darüber hinaus sollen die Stadt- bzw. Verkehrsplaner in ihren strategischen

Überlegungen unterstützt werden.

"Sehr viele LKW fahren täglich durch die Straßen der Hasestadt. Damit diese Menge reibungslos ihr Ziel erreicht und Bevölkerung und Umwelt bestmöglich geschützt werden, haben die Stadt- und Verkehrsplaner alle Hände voll zu tun", so Dirk Ohde vom Fachbereich Städtebau. Deshalb seien sie froh über die Unterstützung des Forscherteams. Zu den hohen Belastungen der Umwelt, die der LKW-Verkehr durch seinen Lärm und seine Abgase erzeugt, kommen beispielsweise der erhebliche Raumverbrauch sowie die Druckbelastung auf die Straßen hinzu. Immerhin wiegt ein LKW im Schnitt ca. 10 Tonnen. "Die Stadt verfügt über umfangreiches Datenmaterial zu Straßenbeschaffenheit, Art der Bebauung und Lage von Schulen und Kindergärten. Aus diesen Daten ermitteln wir Indikatoren, die Aussagen über die Stärke der jeweiligen Belastung erlauben", erläutert Prof. Dr. Jürgen Biermann, der das Forschungsprojekt gemeinsam mit Prof. Dr. Theodor Gervens leitet. Diese Indikatoren dienten zur Bewertung der jetzigen Situation, bildeten allerdings auch die Grundlage für die Berechnung optimaler Verkehrsströme. "Bei diesen Berechnungen ermitteln wir, wie stark ein LKW-Strom sein darf, um gewisse Belastungsgrenzen einzuhalten. Zeitgleich wird analysiert, wie die Ströme räumlich verteilt werden können, so dass die Auswirkungen möglichst gleichmäßig verteilt und gering sind", so Biermann weiter.

Bis März 2011 werden die Forscher weiter am Projekt "OSINOS" arbeiten. Die entwickelten Methoden sollen anschließend Osnabrück zugute kommen. Zusätzlich wird an eine mögliche Übertragung auf die Situation und Belange anderer Städte gedacht.
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