Bunte Kartoffeltüten und nachhaltige Ernährungsbildung

Kooperationsprojekt der Hochschule Osnabrück und der Grund- und Förderschule in der Dodesheide vorgestellt - Scheckübergabe aus Erlös des Kartoffelfestes

Prof. Dr. Dorothee Straka (4. von rechts) und Betriebsleiterin Regina Cordes (ganz links) überreichten Schulleiter Thorsten Steinbrinker (5. von rechts) eine Spende für den Förderverein seiner Schule. Das Geld stammt aus dem Verkauf von 200 bemalten Kartoffeltüten beim Kartoffelfest der Hochschule Osnabrück
(lifePR) ( Osnabrück, )
200 bunt bemalte, prall gefüllt Kartoffeltüten hat das Team des Wabe-Zentrums, dem Versuchsbetrieb Ökotrophologie der Hochschule Osnabrück, beim 20-jährigen Jubiläum ihres mittlerweile traditionellen jährlichen Kartoffelfestes verkauft. Und das bedeutet 200 Euro für den Förderverein des langjährigen Kooperationspartners, der Grund- und Förderschule in der Dodesheide. Die Tüten wurden von Schülerinnen und Schülern der Schule bemalt und beklebt. Die Vereinbarung: 1 Euro pro Tüte sollte für die Bildungsarbeit an der Schule eingesetzt werden.

Nun überreichten Betriebsleiterin Regina Cordes und Versuchsbetriebsbeauftragte Prof. Dr. Dorothee Straka im Wabe-Zentrum der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Schulleiter Thorsten Steinbrinker und seinen Kolleginnen Sarah Gasch und Jutta Oevermann die Spende. Dabei stellten sie das aktuelle Kooperationsprojekt "Evaluation und Nachhaltigkeit in der Ernährungsbildung" vor.

"Wir freuen uns sehr über das Geld für unseren Förderverein, doch noch wichtiger ist das gesamte Kooperationsprojekt. Das Bemalen der Papiertüten war für die Schülerinnen und Schüler nur ein kleiner Baustein daraus", so Schulleiter Steinbrinker.

Schulklassen der Grund- und Förderschule in der Dodesheide kommen regelmäßig zu Aktionstagen ins Wabe-Zentrum. "Unser Ziel ist es, Grundschulkindern die Ursprünge unserer Lebensmittel und deren Zubereitung zu vermitteln", erläuterte Versuchsbetriebsbeauftragte Straka. So gibt es die Aktionstage "Obst und Gemüse", "Getreide" - und eben "Kartoffel". Zu diesem Aktionstag gab Betriebsleiterin Cordes einen kleinen Einblick: "Die Aktionstage 'Kartoffel' sehen so aus, dass im Frühjahr die Kartoffeln gelegt werden. Dazu gibt es ein wenig Theorie. Im Spätsommer werden die Kartoffeln geerntet, tolle schmackhafte Kartoffel-Gerichte zubereitet, die zum Abschluss gemeinsam gegessen werden."

Auch eine Sensorik-Kiste kommt bei den Seminaren für die Jungen und Mädchen oft zum Einsatz: Mit verbundenen Augen fühlen und schmecken sie dann Obst und Gemüsesorten. Oder aber die Nachwuchsforscher vergleichen mit einem Vitamin-C-Streifen Getränke wie Orangenlimonade und Orangensaft. Das Projekt "Evaluation und Nachhaltigkeit in der Ernährungsbildung" ist in diesem Jahr gestartet und wird derzeit wissenschaftlich begleitet.
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