"Geisenheimer Kaffee": Von der Bohne in die Tasse

Master-Studiengang beinhaltet Modul "Kaffee, Tee, Kakao"/Hochschule jetzt mit eigener Kaffeerösterei

Studierende beim "Kaffee cupping" im Getränketechnologischen Zentrum der Hochschule Geisenheim in der Rüdesheimer Straße (lifePR) ( Geisenheim, )
Für Wein, Sekt, Fruchtsäfte oder Campunade aus eigener Produktion - dafür ist die Hochschule Geisenheim längst bekannt, aber seit dem Wintersemester 2013 verfügt sie auch noch über eine eigene Kaffeerösterei beziehungsweise ein Kaffeelabor. "Hier haben Studierende die Möglichkeit, Kaffee zu rösten und zu beurteilen. Somit können sie den Weg vom Rohkaffee, über das Rösten bis zu verschiedenen Zubereitungsverfahren verfolgen", erklärt Prof. Dr.-Ing. Bernd Lindemann, Studiengangleiter Getränketechnologie an der Hochschule Geisenheim. Die Kenntnisse aus dem Getränketechnologie-Studium werden in diesem neuen Modul, das auch Tee und Kakao mit einschließt, sowohl in der Beurteilung der Rohware, als auch in der Verfahrenstechnik des Röstens bis hin zur Analytik vertieft. Dem "Kaffee cupping", dem Verkosten der unterschiedlichen Kaffeesorten, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Das neue Mastermodul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung über tropische Nutzpflanzen und einem Praxisseminar in der Industrie.

Ziel dieser Masterausbildung ist es auch, der Kaffeewirtschaft wissenschaftlich ausgebildete Absolventen, die den ingenieurmäßigen Umgang mit Kaffee verstehen, zur Verfügung zu stellen. Damit spielt die Hochschule Geisenheim erneut eine Vorreiterrolle in Sachen Bildung und Praxis beziehungsweise technologischer Ausbildung. "Mit dem neuen Kaffeelabor ist die Hochschule Geisenheim in der Lage, für die Getränketechnologie und auch für die Kaffeewirtschaft qualifiziert ausbilden zu können", freut sich Prof. Dr.-Ing. Bernd Lindemann und auch darüber, dass alle Studierende dieses freiwillige Modul in ihrem Studiengang wählen.
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