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Exzellenzprogramm jenseits der Exzellenzinitiative

Verbund der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften stellt Ideen für ein Programm "Innovative Hochschule" vor

(lifePR) (München, )
Noch sind keine Beschlüsse gefallen, die Eckpunkte einer zukünftigen Verlängerung der Exzellenzinitiative zeichnen sich aber bereits heute ab. Im Fokus der Bundesförderung stehen internationale Sichtbarkeit für den Wissenschaftsstandort Deutschland und gute Platzierungen in internationalen Hochschulranglisten, etwa dem Shanghai Ranking. Dafür sollen wenige Universitäten im Spitzenbereich der Grundlagenforschung mit Milliardenbeträgen gefördert werden. „Die Breite der Hochschulaufgaben, deren Erfüllung zur Bewältigung vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt, wird dadurch aber nicht abgebildet“, sagt Prof. Dr. Uta M. Feser, Vorsitzende von Hochschule Bayern und Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm.

Die Qualität der Lehre, die Transferkompetenz der Hochschulen über angewandte Forschung zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beizutragen oder die akademische Gestaltung lebenslangen Lernens in Zeiten immer kürzerer Halbwertszeiten des Wissens spielen in der aktuellen Diskussion keine Rolle. „Exzellenz muss auch einmal neu gedacht werden“, fordert Prof. Dr. Feser. „Eine nachhaltige Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland kann nur über Entwicklungsimpulse in allen Bereichen von Bildung, Forschung sowie Innovation und damit unter einer breiten Beteiligung der gesamten deutschen Hochschullandschaft erfolgen.“

Vorschlag zur Ausgestaltung einer neuen Bundesförderlinie

Auf der 82. Mitgliederversammlung des Hochschulverbunds Hochschule Bayern haben die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften einen Vorschlag zur Ausgestaltung einer neuen Bundesförderlinie „Innovative Hochschule“ beschlossen. „Als Exzellenzprogramm jenseits der Exzellenzinitiative stellt der Vorschlag Lehrqualität, Transferkompetenz und Governance in den Mittelpunkt“, berichtet Prof. Dr. Walter Schober, stellvertretender Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt.

Hochschule Bayern fordert daher der „Innovativen Hochschule“ als Ergänzung zu den aktuell laufenden Gesprächen langfristig Raum in der politischen Diskussion zu gegeben. „Der Programmvorschlag versucht nicht, vermeintliche Schwächen der Hochschulen in internationalen Rankings auszugleichen. Er stellt die Orientierung an den originären Stärken des deutschen Hochschulsystems in den Mittelpunkt. Dieses ist in seiner Breite und Differenzierung hervorragend geeignet, unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig international wettbewerbsfähig zu halten. Daran sollte sich Hochschulförderung auch orientieren“, betont Prof. Dr. Schober.

Zum Positionspapier „Innovative Hochschule“

Mit dem Vorschlag einer Bundesförderlinie „Innovative Hochschule“ verfolgen die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften das Ziel, die strategische Positionierung von Hochschulen als regionale Innovationstreiber zu stärken sowie innovative Lehr-, Forschungs- und Transferkonzepte von deutschen Hochschulen zu fördern. Gleichzeitigt könnte das Profil von Hochschulen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer weiterentwickelt und die Einführung neuartiger Governance-Modelle an deutschen Hochschulen erprobt werden.

Als Rahmenbedingungen der Förderung schlägt Hochschule Bayern die Unterstützung von 50 Hochschulen vor, die einzeln oder im Verbund Anträge stellen könnten. Der tatsächliche Anstoß von Veränderungen in der deutschen Hochschullandschaft und nachhaltige Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen machen ein entsprechendes Fördervolumen notwendig. Mit einem Programm zur „Innovativen Hochschule“ könnten über zehn Jahre in zwei Förderphasen eine Milliarde Euro ausgelobt werden. Pro Institution stünden somit im Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung.
 
Das vollständige Positionspapier zur „Innovativen Hochschule“ kann auf der Homepage von Hochschule Bayern eingesehen werden.

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