Donnerstag, 21. September 2017


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HeidelbergCement im 1. Quartal 2008 gut gestartet

Heidelberg, (lifePR) - - Umsatz übersteigt im ersten Quartal 3 Mrd EUR
- Operatives Ergebnis auch like-for-like deutlich zweistellig gewachsen
- Rückgang in Nordamerika durch Europa und Asien überkompensiert
- Zuversicht für spürbare Umsatz- und Ergebnissteigerungen im Gesamtjahr

Kennzahlen kräftig gestiegen

HeidelbergCement ist trotz der Auswirkungen der Immobilien- und Finanzmarktkrise in den USA gut im ersten Quartal gestartet. Der Zement- und Klinkerabsatz der Gruppe stieg um 9,9 % auf 19,6 (i.V.: 17,9) Mio t. Ohne Konsolidierungseffekte lag der Zuwachs bei 4,1 %. Am stärksten war der Anstieg im Konzerngebiet Europa, gefolgt von Asien- Australien-Afrika. Die Zuschlagstofflieferungen haben sich mit 61,0 (i.V.: 16,4) Mio t fast vervierfacht und der Transportbetonabsatz erhöhte sich um 89,6 % auf 10,0 (i.V.: 5,3)Mio cbm. Auch ohne Berücksichtigung der Hanson-Aktivitäten hat sich der Absatz in beiden Sparten spürbar verbessert.

"Wir konnten in den ersten Monaten des Jahres 2008 unsere Kennzahlen operativ und mit starker globaler Marktstellung kräftig steigern", sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement, bei der Präsentation der Zahlen für das 1. Quartal 2008 vor 260 Aktionären auf der Hauptversammlung des Unternehmens am 8. Mai 2008 in Leimen. Der Konzernumsatz stieg um 71,8 % auf 3.062 (i.V.: 1.783) Mio EUR. Hierzu haben insbesondere die Einbeziehung von Hanson, aber auch die Länder Osteuropas und Zentralasiens sowie Deutschland, Benelux, Schweden, Asien, Ghana und die Türkei beigetragen. Ohne Berücksichtigung von Währungs- und Konsolidierungseffekten nahm der Umsatz um 10,6 % zu. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen erhöhte sich um 52,3 % auf 385 (i.V.: 253) Mio EUR. Das operative Ergebnis nahm um 33,1 % auf 190 (i.V.: 142) Mio EUR zu.

Der Rückgang des Beteiligungsergebnisses um 10,9 Mio EUR auf 5,7 (i.V.: 16,6)Mio EUR resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der französischen Beteiligung Vicat S.A. im Juni 2007. Die Verringerung des Finanzergebnisses um 146,6 Mio EUR auf -199,1 (i.V.: -52,5) Mio EUR ist weitestgehend durch die Finanzierung der Hanson- Akquisition im August 2007 bedingt.

Die Zunahme der Finanzierungskosten sowie der Rückgang des Beteiligungsergebnisses konnten durch die Verbesserung des operativen Ergebnisses nicht vollständig kompensiert werden, was eine Minderung des Ergebnisses vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen um 128,8 Mio EUR auf 14,9 (i.V.: 143,7) Mio EUR zur Folge hatte. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag reduzierten sich entsprechend um 35,3 Mio EUR auf 4,1 (i.V.: 39,4) Mio EUR. Das Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen betrug 10,7 (i.V.: 104,3) Mio EUR.

Im August 2007 hatte HeidelbergCement mit dem französischen Baustoffhersteller Saint Gobain eine Einigung über den Verkauf von maxit Group erzielt. Die Transaktion mit einem Wert von 2.125 Mio EUR wurde mit der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden am 13. März 2008 abgeschlossen. Der erzielte Buchgewinn in Höhe 1.279,3 Mio EUR ist im Ergebnis nach Steuern aus nicht fortzuführendem Geschäft ausgewiesen.

Insgesamt erhöhte sich auch der Jahresüberschuss auf 1.287,1 (i.V.: 119,1) Mio EUR.Der Anteil der Gruppe am Jahresüberschuss verbesserte sich demzufolge auf 1.264,4(i.V.: 108,9) Mio EUR.

Refinanzierung erfolgreich fortgesetzt

Im Januar hat HeidelbergCement eine vierjährige Euro-Anleihe mit einem Volumen von 1 Mrd EUR begeben. Zusätzlich sind im Februar aus einer Barkapitalerhöhung 512,5 Mio EUR zugeflossen; von der VEM Vermögensverwaltung GmbH, deren Anteile von Mitgliedern der Familie Merckle gehalten werden, wurden 5 Mio neue Aktien gezeichnet. Die Erlöse dieser Maßnahmen sowie aus der Veräußerung von maxit in Höhe von 2.125 Mio EUR wurden zur Rückführung des im Rahmen der Hanson- Akquisition aufgenommenen syndizierten Kredits genutzt.

Zuversicht für spürbares Wachstum bekräftigt

Die verbreiterte geografische Diversifikation verbessert die fundamentalen Stärken des Unternehmens. "Wir erwarten spürbare Umsatz- und Ergebnissteigerungen aus der ganzjährigen Einbeziehung von Hanson und einer soliden operative Entwicklung", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Scheifele. Die Integration von Hanson und die damit verbundenen organisatorischen Veränderungen laufen planmäßig. Der Abschluss des Integrationsprozesses zur Jahresmitte und erste Auswirkungen aus der Umsetzung des Synergiepotenzials werden zur positiven Ergebnisentwicklung beitragen.

Finanzkalender
Zwischenbericht Januar bis Juni 2008 5. August 2008
Zwischenbericht Januar bis September 2008 5. November 2008
Hauptversammlung 2009 7. Mai 2009
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