Das Gespräch mit der Politik suchen - Handwerkskammer weist Vorwurf der SPD zurück

(lifePR) ( Reutlingen, )
Die Handwerkskammer Reutlingen weist den in dem offenen Brief der Reutlinger und Tübinger Gemeinderatsfraktionen der SPD geäußerten Vorwurf zurück, den Boden der parteipolitischen Neutralität verlassen zu haben.

Wie Dr. Joachim Eisert, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen, betont, habe Ministerpräsident Stefan Mappus bereits im Frühjahr dieses Jahres zugesagt, als Festredner zu dem gemeinsamen Jahresempfang von IHK und Handwerkskammer Reutlingen zu kommen. Die Einladung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten sei dabei nicht Ausdruck einer parteipolitischen Ausrichtung. Vielmehr gehöre das Gespräch mit Politikern aller demokratischen Parteien - seien es Regierungsrepräsentanten oder Wahlkreiskandidaten - zur selbstverständlichen Aufgabe von Handwerkskammer und IHK.

Insbesondere die Handwerkskammer Reutlingen habe in den vergangenen Jahren die Bildungspolitik der Landesregierung immer wieder deutlich kritisiert, was gelegentlich sogar zu Verstimmungen mit den Regierungsparteien geführt habe. Als Interessenvertretung des Handwerks in der Region sei es aber eine der wichtigsten Aufgaben der Handwerkskammer, die Anliegen aller Handwerker gegenüber der Politik zu vertreten.

"In den Einladungskarten zu den gemeinsamen Neujahrsempfängen ist bislang immer eine Selbstdarstellung der Festredner wiedergegeben worden", führt Eisert weiter aus. Daher würden der berufliche Werdegang des Ministerpräsidenten und seine politischen Vorstellungen in Ich-Form geschildert. Der Text, der auf der Homepage von Stefan Mappus nachgelesen werden könne, sei im Übrigen in Anführungszeichen gesetzt und beinhalte daher gerade keine politische Bewertung durch die beiden einladenden Kammern. 

Es sei darüber hinaus nicht das erste Mal, dass ein Ministerpräsident Festredner bei einem der gemeinsamen Neujahrsempfänge von Handwerkskammer und IHK gewesen sei: Im Jahr 2004 war Ministerpräsident Erwin Teufel Festredner, im Jahr 2008 war es Günther Oettinger, so Eisert.
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