Sonntag, 19. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 8125

Ein Ort für kreative Köpfe

Die Kasseler Werkakademie für Gestaltung

Kassel, (lifePR) - Gestalten ist eine ureigenste Aufgabe des Handwerks und eine Leistung, die von den Kunden immer stärker nachgefragt wird. Mit der Gestaltung von Pro-dukten und Lebensräumen übernimmt das Handwerk nicht nur Verantwortung für unsere Alltagskultur, sondern eröffnet sich auch Zukunftsmärkte.

Eine gelungene Farbgestaltung und Formgebung setzt sowohl handwerkliches Können, als auch gestalterische Kompetenz voraus, die in der Ausbildung oft zu kurz kommt. Deshalb hat es sich die Kasseler Werkakademie für Gestaltung zur Aufgabe gemacht, junge Handwerkerinnen und Handwerker in ihren kreativen Fähigkeiten zu fördern und nach Abschluss dieser Qualifizierung als „Gestalter im Handwerk“ in die Lage zu versetzen, ihren Kunden ein Angebot zu machen, das sich ganz klar von der uniformen, vorkonfektionierten Ware unterschiedet.

Ein besonderer Schwerpunkt der Ausbildung an der Werkakademie ist daher die Förderung des ästhetischen Ausdrucks. Handwerklich technische Fertigkeiten werden mit einer zeitgemäßen Formgebung in Einklang gebracht, um gestalterische Kompetenz für die betriebliche Praxis zu erlangen.

Vielfältige Projekte, mit denen sich die Studierenden der Werkakademie zusätzlich zum Unterricht auseinandersetzen, zeigen, dass die Fortbildungseinrichtung diesem hohen Anspruch gerecht wird. Studierende haben im letzten Semester anhand von Modellen Gestaltungsvorschläge für das Schlosshotel gemacht, in diesem Jahr beschäftigen sie sich mit der Umgestaltung von sakralen Räumen, ein Projekt gemeinsam mit der Altenhilfe Hofgeismar. In Zusammenarbeit mit der Kasseler Sparkasse und der Kreishandwerkerschaft Kassel entstand die Gestaltung des Aufklebers „Regional ist nicht egal“, der jetzt eingesetzt wird, um für die Handwerksbetriebe vor Ort zu werben. Weiter wurde für die Qualitätsgemeinschaft nordhessischer Lebensmittel ein neues Logo für die berühmte „Ahle Worscht“ entwickelt. Ein neues Projekt beschäftigt sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten des Dorothea-Viehmann-Parks.

Schwerpunktfächer des Studiums sind Zeichnen und Darstellung, Farblehre, Form und Gestalt, Produktgestaltung, sowie Kunst- und Kulturgeschichte. Integriert in den Studienplan sind vielfältigste Exkursionen, Messe- und Mu-seumsbesuche, aber auch eigene Ausstellungen. Neben den Unterrichts- und Werkräumen für die gestalterisch-praktischen Arbeit, steht den Studierenden ein mit leistungsfähigen Mac-Rechnern ausgestattetes EDV-Labor zur Verfügung.

Für das neue Semester, das am 1. Oktober beginnt, sind noch einige Studienplätze zu vergeben.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer