Delegationsreise der Handelskammern Bremen, Oldenburg und Bremerhaven in die Vereinigten Arabischen Emirate

Konkrete Kooperationen vereinbart

Delegationsreise der Handelskammern Bremen, Oldenburg und Bremerhaven in die Vereinigten Arabischen Emirate (lifePR) ( Bremen, )
Konkrete Vereinbarungen zu künftigen Kooperationen, zahlreiche vielversprechende Geschäftsanbahnungen von Unternehmern aus der Nordwestregion mit der arabischen und omanischen Wirtschaft sowie Informationen zu wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen: Dies ist die Bilanz einer achttägigen Wirtschaftsdelegationsreise der Industrie- und Handelskammern Bremen, Oldenburg und Bremerhaven in die Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman.

An der 20-köpfigen Unternehmerreise nahmen auch Handelskammer-Präses Lutz H. Peper, Staatsrat Dr. Heiner Heseler (Der Senator für Wirtschaft und Häfen, Bremen) sowie die beiden Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger (Handelskammer Bremen) und Dr. Joachim Peters (Oldenburgische IHK) teil. Sie stellten die Ergebnisse der Reise heute gemeinsam mit weiteren Delegationsteilnehmern in einem Pressegespräch vor: Erika Becker (BIG Bremer Investitions-Gesellschaft mbH), Mohamed Meyer-Heder (NEUSTA GmbH, Bremen), Michael Kitzler (Elotec TDZ GmbH & Co. KG, Molbergen), Thomas Hintz (Hintz Foodstuff Production GmbH, Bremen) und Simon Reimer (BWG Reimer GmbH & Co. KG, Bremen).

Präses Peper resümierte: "Diese Reise hat deutlich gezeigt, dass die an sich schon guten und tragfähigen Wirtschaftskontakte unserer Region in den Nahen und Mittleren Osten gerade im Handel, in der Hafenwirtschaft und auf dem Energiesektor noch enorm ausgebaut werden können. Schon heute sind viele namhafte Unternehmen aus Bremen und Oldenburg – insbesondere aus der Logistikbranche oder der Industrie – auf diesen Märkten aktiv. Als Importregion sind die Golfländer vor allem für eine leistungsfähige Exportnation wie Deutschland hoch interessant."

Die beiden Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger und Dr. Joachim Peters nannten konkrete Vereinbarungen. So sei beispielsweise mit dem Präsidenten der Oman Chamber of Commerce and Industry, Khalil Bin Abdullah Bin Mohammed Al Khonji, verabredet worden, dass eine Delegation aus dem Oman anlässlich des Deutsch-Arabischen Wirtschaftsforums vom 25. bis 27. Juni 2008 in Berlin nach Bremen eingeladen werde, um eine mögliche Zusammenarbeit in der Logistik, Hafenwirtschaft und der Industrie zu erörtern. Im Frühjahr 2008 werde es in Kooperation mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Dubai und mit dem German Business Park in der Handelskammer Bremen einen Workshop zum Thema "Investitionsrahmenbedingungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman" geben.

Auf Kooperationen im Hafenbereich, für die 2008 Gespräche zwischen dem Management von Dubai Ports, dem Senat, der Handelskammer Bremen und den Hafenmanagementgesellschaften der bremischen Häfen und des künftigen JadeWeserPorts im Rahmen eines offiziellen Besuches von Dubai Ports stattfinden werden, wies Staatsrat Dr. Heiner Heseler hin. Er hob auch hervor, dass gerade die Metropolregion Bremen-Oldenburg als Logistikdrehscheibe von intensiveren wirtschaftlichen Beziehungen profitieren könne: "Beispielsweise wächst das Geschäft des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus im Nahen und Mittleren Osten zur Zeit rasant. Die Branche konnte ihre Exporte in die Region alleine im Jahr 2006 um 25 Prozent steigern", sagte er: "Das wertmäßige Volumen der Handelsbeziehungen deutscher Firmen mit Oman hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt und Deutschland steht an erster Stelle der europäischen Lieferländer." Der Standort Bremen wird die Chance nutzen und sich im deutschen Generalkonsulat anlässlich einer Vorstellung der deutschen Bundesländer in Dubai präsentieren.

Stationen der Reise waren im Oman unter anderem die deutsche Botschaft, eine Kooperationsbörse in der Omanischen Handelskammer, die neu gegründete omanisch-deutsche Universität für Technologie – eine Kooperation mit der RWTH Aachen – oder Projekte wie Knowledge Oasis Muscat (KOM) und Rusayl Industrial Estate (PEIE). In den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchte die Unternehmergruppe die Dubai Chamber of Commerce and Industry, das deutsche Generalkonsulat, den German Business Park und die Jebel Ali Freezone.

In Dubai steht interessierten Unternehmen aus Deutschland auch das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft zur Verfügung, das Teil des Netzwerkes deutscher Auslandshandelskammern ist. Dieses Büro vertritt die Interessen der deutschen Unternehmer, Firmen und Verbände aller Branchen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Oman und in Katar.

Die Vereinigten Arabischen Emirate erleben seit zwei Generationen einen tiefgreifenden Übergang von einer beduinischen und vorindustriellen zu einer städtischen und technologisch modernen Gesellschaft – Angebot und Nachfrage nach Gütern haben sich parallel zu dieser Entwicklung verändert. Mit Wachstumsraten von rund sieben Prozent sind die Vereinigten Arabischen Emirate heute einer der dynamischsten Standorte am Golf. Das Sultanat Oman ist hinsichtlich der Wirtschaftsreformen am aktivsten.

Trotz anhaltender Industrialisierung bleiben die Vereinigten Arabischen Emirate bis heute bei vielen Produkten importabhängig. Daraus resultieren enorme Liefermöglichkeiten für ausländische Hersteller nahezu aller Branchen. Überdies spricht die Quote von Re-Exporten aus Dubai in die Nachbarländer für diesen Standort als regionales Distributionszentrum. Dubai gilt nach Singapur und Hongkong als der drittwichtigste Re-Export Standort der Welt.
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