Verpackungen aus Holz - auch aus dem modernen Handel nicht wegzudenken

Deutsche Kistenfabrikanten setzen auf Qualität und Nachhaltigkeit

Aus großen Baumstämmen werden die Spanholzbrettchen herausgeschält, die im Verlauf des Verfahren zu Obst.- oder Gemüsesteigen zusammenge-fügt werden. (Fotos: GROW) (lifePR) ( Maxdorf, )
Bereits unsere Vorfahren wussten: Obst und Gemüse sind in Holzverpackungen am besten aufgehoben. Wenn es um Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Mikroklima für die Inhalte geht, sind Holzsteigen nahezu unschlagbar. Dabei haben sich die Produzenten den Erfordernissen des modernen Handels und der Logistik angepasst. „Die Steigen sind auf Wunsch genormt und können problemlos mit anderen Verpackungen zusammengestellt werden“, erklärt Uwe Groll, Geschäftsführer des GROW Verein für umweltfreundliche Holzverpackungen e.V.

Die Handarbeit ist mittlerweile dem Einsatz von Maschinen gewichen. „Früher konnten von Hand bis zu 300 Kisten pro Tag zusammengebaut werden. Heute produzieren wir zwischen 1500 und 2000 Kisten pro Stunde,“ erläutert GROW-Mitglied Markus Benninger von der gleichnamigen Kistenfabrik in Bundenthal, Rohrbach/Pfalz, die er bevor fünf Jahren übernommen hat. Die Maschinen des Unternehmens wurden bereits vor 25 Jahre installiert, werden aber gut gepflegt und ständig optimiert. In Produktionskette werden aus ganzen Pappel- und Buchenholzstämmen, die von regionalen Forstämtern stammen, je nach Wunsch des Kunden verschieden große Steigen hergestellt.

Für die gesetzlich vorgeschriebene Rückverfolgbarkeit der Verpackungen erhält jede neue Kiste eine Seriennummer, die die Rückverfolgbarkeit gewährleistet. So lässt sich bei jeder Kiste die Produktion vom Baum bis zur fertigen Steige nachvollziehen. Darüber hinaus werden regelmäßige Hygiene- und Sicherheitskontrollen durchgeführt. Insofern gelten Verpackungen auch in gesundheitlicher Hinsicht als erste Wahl.

Grundsätzlich ist Holz eine gesunde und nachhaltige Verpackung. In den Kisten und Steigen entsteht ein eigenes Mikroklima, in dem Obst und Gemüse länger appetitlich und frisch bleiben. Auch in hygienischer Hinsicht besticht Holz durch natürliche Eigenschaften und Vorteile gegenüber alternativen Materialien. Systembedingt besteht keine Gefahr der Verschleppung von Pflanzenschutzmitteln oder resistenten Keimen.

Uwe Groll geht davon aus, dass auch Handel und Erzeuger den Argumenten verstärkt folgen werden. „Der Handel könnte durch den verstärkten Einsatz von Holzverpackungen nicht nur Gesundheit und Umwelt fördern, sondern auch dem gestiegenen Umweltbewusstsein der Verbraucher Rechnung tragen. Wer jetzt auf Holz umsteigt und weniger Plastik und beschichteten Karton einsetzt, wird also vor allem bei den Kunden punkten“, argumentiert der GROW-Geschäftsführer.

In punkto Nachhaltigkeit und Qualität orientiert sich insbesondere der GROW e.V. an modernsten Standards. Die Mitgliedsbetriebe beziehen das Holz ausschließlich von zertifizierten kommunalen oder staatlichen Forstämtern und sind hinsichtlich der Herstellung sehr strengen Qualitätsrichtlinien unterworfen. Die GROW-Betriebe haben sich darüber hinaus ein hohes Maß an Standardisierung, Automatisierbarkeit und Kompatibilität zu anderen Verpackungen auf die Fahnen geschrieben.
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