Greenpeace-Kommentar zur Strompreis-Debatte / Energiewende

(lifePR) ( Hamburg, )
Der aktuelle „ARD-DeutschlandTrend“ hat laut dpa-Meldung unter 1001 Befragten ermittelt, dass 53 Prozent der Deutschen im Zweifel für die Verschiebung des Atomausstiegs seien, damit die Strompreise nicht so stark steigen. 42 Prozent fänden hingegen, die Bundesregierung sollte alles versuchen, damit der Atomausstieg klappt, auch wenn so die Strompreise steigen sollten. Die aktuelle Debatte um die Kosten der Energiewende kommentiert Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl:

„In den letzten Jahren sind die Strompreise gestiegen, obwohl die Atomkraftwerke noch in Betrieb waren. 2012 sind die Strompreise an den Strombörsen sogar gesunken. Wenn die Verbraucher jetzt mehr zahlen, liegt das nicht am Atomausstieg, sondern an Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), der die stromintensive Industrie entlastet. Die Kosten für die Energiewende drückt er dem privaten Verbraucher und dem Mittelstand aufs Auge.

Unter Röslers Klientelpolitik genießen Großkonzerne und energieintensive Industrien zahlreiche Vergünstigungen. Letzterer macht er Geldgeschenke, weil er sie von Stromkosten, wie der Umlage für Erneuerbare Energien, nahezu befreit hat.“

Für Rückfragen erreichen Sie Niklas Schinerl unter Tel. 015118053382. Internet: http://www.greenpeace.de. Greenpeace-Podcast (2:50 min) zum Thema Energiewende und Strompreise mit Niklas Schinerl: http://bit.ly/LiRJl9
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