Wohin, wie schnell, wie weit?

Training mit GPS-gestützten Sportuhren

Wohin, wie schnell, wie weit?
(lifePR) ( Gräfelfing (bei München), )
Egal, ob man gerade mit dem Nordic Walking begonnen hat oder dem nächsten Marathon entgegen fiebert - nach dem Sport ist man glücklich und stolz auf das, was man geleistet hat. Wenn man das Geschaffte in Zahlen ausdrücken kann, wird das ganze noch greifbarer. Den Sechskilometerlauf mit durchschnittlich 10 km/h bewältigt zu haben, ist eben etwas anderes, als sich mit einer Runde im Park zu "rühmen" - auch, wenn es ein und dieselbe Trainingseinheit war. Neue Trainingscomputer für das Handgelenk kombinieren die bekannte Herzfrequenz-Messung mit Geschwindigkeits- bzw.
Distanzangaben per GPS-Signal. Man kann die Strecken mit allen Daten aufzeichnen, sie zu Hause am Computer auswerten oder sie Freunden zusenden. Damit werden GPS-Sportuhren zu hilfreichen Trainingspartnern, denen keiner der hart erarbeiteten Kilometer entgeht.

Was dem Auto der Drehzahlmesser, ist dem Sportler die Pulsuhr. Sie misst die momentane Belastung des Herz-Kreislauf-Systems in Schlägen pro Minute (bpm) und gibt Aufschluss darüber, was dem Körper gerade
"tourenmäßig" an Umdrehungen abverlangt wird. Anhand dieser Daten lässt sich das Training dosieren und damit sinnvoller und effektiver gestalten.

Aber: viel öfter als auf den Drehzahlmesser blickt man während der Autofahrt auf den Tachometer und den Kilometerzähler. Auch für Hobbyläufer ist es von Bedeutung, wie schnell man gerade läuft und welche Distanzen man im Training zurücklegt. Der Kalorienverbrauch gibt, ähnlich wie der Benzinverbrauch, Aufschluss über die investierte körperliche Energie. Im Ergebnis schafft die Sichtbarkeit und die Bewertung dessen, was geleistet wurde, Genugtuung und Zufriedenheit, egal auf welchem Leistungsniveau.
Denn was motiviert mehr, als der Blick auf das bereits Geschaffte?
Seien es die zurückgelegten Kilometer oder die eingehaltene Geschwindigkeit.

Bei einem konkreten Trainingsziel - zum Beispiel dem großen Traum vom Marathon - ist sowohl die Leistungskontrolle per Pulsmessung als auch die Distanzbestimmung ein verlässlicher Coach. Die Daten geben Aufschluss über den Trainingszustand und ermöglichen es dem Sportler, seine Reserven einzuschätzen.

Die Miniaturisierung von Elektronik ermöglicht jetzt die Integration von GPS-Technologie in die Pulsuhr. Inzwischen gibt es diverse Sportuhren auf dem Markt, die - mit einem eingebauten oder auch externen Empfänger - Signale der GPS-Satelliten nutzen, um Geschwindigkeit und Distanz zu berechnen. Wie das Navi im Auto oder Geräte für Schiff- oder Luftfahrt verwenden sie die Signale des Global Positioning Systems.

Die Vorteile:

1. Im Gegensatz zur Streckenlängenmessung mit einem Laufsensor("Foot Pod") eignen sich GPS-basierte Geräte für ALLE Fortbewegungssportarten - neben dem Laufen auch Biken, Nordic Walking, Inline Skating oder Langlauf.

2. Man kann auch die Strecke selbst aufzeichnen - und eben nicht nur Geschwindigkeit und Streckenlänge.

Nachteil: In geschlossenen Gebäuden ist der Einsatz mangels Empfang nicht möglich. Für Garmin GPS-Trainingscomputer gibt es daher optional auch Laufsensoren, damit man auch die Kilometer auf dem Laufband in seiner Statistik erfassen kann.

Praxis: Die Verwendung von GPS-Trainingscomputern ist denkbar einfach: Bereits im Trainingsmodus sucht das Gerät, bei aktivem GPS, den Satellitenempfang. Hat das Gerät die Satelliten geortet (das dauert in der Regel weniger als eine Minute) kann die Stoppuhr gestartet und das Training begonnen werden. Distanz, Tempo und, sofern ein Brustgurt angelegt ist, auch die Herzfrequenzdaten werden automatisch aufgezeichnet. Alle Angaben kann man während des Trainings ablesen, speichern und, je nach Modell, zur Dokumentation auf den PC laden.

Auswertung am PC (offline):

Eine entsprechende Software, wie etwa der "Garmin Training Center(TM) ", ersetzt dabei das Trainingstagebuch. Die Software wertet die absolvierten Einheiten aus und ermöglicht die Planung weiterer Trainings.
Mit dem Speichern der Daten entsteht eine Trainingsgeschichte, auf die man immer gerne zurückblickt.
Ehrgeizigeren Athleten erlaubt diese Dokumentation einen Vergleich der Leistungen und macht Erfolge deutlich. Die Datenübertragung zwischen PC und Gerät erfolgt heute meist drahtlos, teils auch über einen USB-Anschluss und ist unkompliziert zu bedienen.

Auswertung online: GPS-Spezialist Garmin ermöglicht neben der Analyse auf dem eigenen PC auch die Auswertung und den Austausch von aufgezeichneten Daten auf dem Portal http://connect.garmin.com. Auf dieser Plattform können GPS- und Trainingsdaten sportartspezifisch analysiert und gespeichert werden. Der Nutzer kann dabei seine Daten nur für sich betrachten oder sie wahlweise auch anderen zeigen: Die Community erlaubt außerdem den Austausch von Strecken und deren Vergleich. Man kann sozusagen "virtuell um die Wette laufen" oder sich von einem Coach über das Internet betreuen lassen. Im Fahrradbereich nutzen dies zum Beispiel die Profi-Teams Garmin-Chipotle und Milram.
Das Portal http://connect.garmin.com steht bislang nur in Englisch zur Verfügung, wird aber im Herbst 2008 auch in einer deutschen Version laufen. Garmin erweitert dann auch die Funktionen (man kann z.B. Fotos zuordnen).

Angesichts der Tatsache, dass es GPS-Trainingscomputer wie den Garmin Forerunner 305 bereits ab 249 Euro (empf. Verkaufspreis) gibt, darf man davon ausgehen, dass diese GPS-Technologie auch für Ausdauersportler immer wichtiger werden wird.

Mehr Informationen gibt es unter http://garmin.de/...
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