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Fußball: Afrikameisterschaft 2015 mit Experte Lutz Pfannenstiel live und exklusiv bei Eurosport, Eurosport HD und Eurosport 2

(lifePR) (München, )
Vom 17. Januar bis zum 8. Februar steigt in Äquatorialguinea das erste Highlight des Fußballjahres 2015. Bei den Afrikameisterschaften stehen sich die 16 besten afrikanischen Nationalmannschaften gegenüber. Eurosport zeigt alle 32 Spiele live und exklusiv bei Eurosport und Eurosport 2 und ist damit bis zum Finale über 160 Stunden auf Sendung, davon 70 Stunden live. Zwischen den Live-Übertragungen gibt es gegen 19:00 Uhr das tägliche Magazin "Halftime" mit aktuellen Meldungen, Spielberichten und Interviews. Marco Hagemann, Andreas Jörger und Tobi Fischbeck begleiten als Kommentatoren das Turnier für Eurosport. Als Co-Kommentator und Experten konnte Eurosport den charismatischen Fußball-Weltenbummler und aktuellen Scout der TSG Hoffenheim gewinnen: Lutz Pfannenstiel.

Die kleine westafrikanische Republik am Golf von Guinea war bereits 2012, damals gemeinsam mit Nachbarland Gabun, Gastgeber der Afrikameisterschaft. Es gibt vier Spielorte, Malabo und Ebebiyín im Osten des Landes, das Wirtschaftszentrum Bata an der Küste und die Hauptstadt Malabo auf der Insel Bioko. Das Eröffnungsspiel bestreiten die Gastgeber am 17. Januar ab 17 Uhr gegen den Kongo (LIVE bei Eurosport 2). Der langjährige Freiburg-Trainer Volker Finke steht mit Kamerun in Äquatorialguinea bereits in der Gruppenphase vor schwierigen Aufgaben. Das Team mit dem Bundesligaspieler Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04) trifft auf WM-Teilnehmer Elfenbeinküste, Guinea und Mali. Weitere bekannte Gesichter aus der Bundesliga sind u.a. Pierre-Emerick Aubameyang (BVB / Gabun), Änis Ben-Hatira (Hertha / Tunesien), Ibo Traoré (M'Gladbach / Guinea), Abdul Rahman Baba (FCA / Ghana) und Salomon Kalou
(Hertha / Elfenbeinküste).

Titelverteidiger Nigeria und Rekordsieger Tunesien waren überraschend bereits in der Qualifikation gescheitert. Marokko, das auf die Ausrichterrolle wegen der Ebola-Epidemie in Westafrika verzichtet hatte, war deswegen vom Turnier ausgeschlossen worden. - Die Gruppen in der Übersicht:

Gruppe A: Äquatorialguinea, Republik Kongo, Gabun, Burkina Faso
Gruppe B: Sambia, Republik Kongo, Kap Verde, Tunesien
Gruppe C: Ghana, Senegal, Südafrika, Algerien
Gruppe D: Elfenbeinküste, Guinea, Kamerun, Mali

Die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale, von dem an es im K.o.-System bis zum Finale weitergeht. Während der Gruppenphase überträgt Eurosport die täglichen Spiele um 17:00 und 20:30 Uhr live. Alle Spiele, Live-Interviews und Zusammenfassungen werden in HD produziert und sind bei Eurosport HD in bester Bildqualität zu sehen.

Eurosport begleitet das gesamte Turnier live und ausführlich auf eurosport.yahoo.de. Zum Service für die Nutzer gehören Live-Ergebnisdienst und Live-Ticker aller Spiele sowie ausführliche Spielberichte, aktuelle Videos und Highlights und exklusive Interviews.

Alle TV-Übertragungszeiten zum Africa-Cup stehen Ihnen unter diesem Link zur Verfügung:

http://tv.eurosport.de/...

Die Zeiten und Sendungen unter diesem Link werden automatisch aktualisiert, d. h. jedes Mal, wenn Sie diesen Link anklicken, bekommen Sie die aktuellsten Daten: Sendungen der zurückliegenden Tage fallen aus der Auflistung, am Ende des Zeitraumes kommen dafür neue dazu. Es empfiehlt sich daher, den Link auf Ihrem Rechner mit einem Lesezeichen (Bookmark) zu versehen.

Kurzinterview mit Eurosport-Experte Lutz Pfannenstiel:

Eurosport: Mit Titelverteidiger Nigeria und Rekordsieger Ägypten scheiterten zwei Top-Favoriten bereits in der Qualifikation. Erleben wir eine generelle Verschiebung der Kräfteverhältnisse im afrikanischen Fußball?

Lutz Pfannenstiel: Nein, so kann man das nicht sagen. Nigeria spielte einfach eine schwache, aber auch unglückliche Qualifikation. Das ewige Problem zwischen Erfolgscoach Stephen Keshi und der Verbandsspitze machte die Sache nicht besser. Trotzdem ist das Ausscheiden für das fußballverrückte Nigeria der absolute Tiefpunkt. Wenn die Super Eagles beim Afrika Cup nicht im Rennen sind, dann ist es etwas so wie wenn sich Spanien oder Italien nicht zur EM qualifizieren. Es fehlt etwas.
Das Ausscheiden Ägyptens hat ganz andere Gründe. Obwohl man einen guten Kader hat, zerstörte die politische Situation den Fußball. An einen normalen Ligaalltag war nicht zu denken. Leider müssen der Fußball und die Spieler den Preis dafür bezahlen.

ESP: Kann man in Afrika von verschieden Fußballphilosophien zwischen den Teams aus dem Maghreb, der Sahara und Sub-Sahara sprechen?

LP: Ich würde da eher zwischen Nordafrika, Westafrika und den Rest Afrikas unterscheiden. Aber die Unterschiede sind ohne Zweifel da. In Nordafrika wird der europäischste Fußball gespielt. Sehr viele Spieler sind in Europa aufgewachsen oder ausgebildet worden. Taktisch sind diese Mannschaften am weitesten. In Westafrika findet man die größten Talente, aber eben auch mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen. Während man im Senegal und Mali sehr große Spieler findet, gibt es in Ghana und Kamerun sehr kompakte Spieler. Nigeria und die Elfenbeinküste kombinieren beides. In den restlichen Staaten Afrikas gibt es viele technisch versierte Spieler, aber leider fehlt es immer noch an der taktischen Ausbildung in jungen Jahren. Algerien hat nominell die beste Truppe des Turniers, tut sich aber historisch sehr schwer gegen körperlich harte Mannschaften wie Mali oder Burkina Faso.

ESP: Welchen Mannschaften trauen Sie am ehesten zu, Nigeria auf den Thron zu folgen?

LP: Die Auslosung ist natürlich der Wahnsinn. Während sich in Gruppe C und D die Favoriten nur so tummeln, sind in den Gruppen A und B hauptsächlich Underdogs. Allerdings garantiert uns die Auslosung ein frühes Favoritensterben und den ein oder anderen Kleinen in der Endphase. Algerien und Ghana sind momentan in Afrika das Maß aller Dinge. Natürlich muss man die Elfenbeinküste auch wieder auf den Zettel haben. Senegal und Mali sind aufgrund ihrer Physik nicht zu unterschätzen.

ESP: Gibt es einen oder mehrere Spieler, die das Zeug zum Star des Turnieres haben?

LP: Ich will mich da nicht auf einen festlegen, aber DR Congo’s YALA BOLASIE ist in sehr guter Form in der englischen Premier League bei Chrystal Palace. Algeriens YACINE BRAHIMI überzeugt beim FC Porto national sowie international. Die alten bekannten wie Asamoah Gyan, Gervinho oder Yaya Toure genießen in Afrika absoluten Heldenstatus. Ich hoffe allerdings, dass sich ein paar neue Stars aus diesem Turnier heraus kristalisieren. Pierre-Emerick Aubameyang und Eric-Maxim Choupo-Moting.

ESP: Bei der WM in Brasilien war Manuel Neuer mit seiner 'Libero'-Rolle ein maßgeblicher Faktor für den Titel. Hat das auch in Afrika Schule gemacht, bzw. sehen Sie einen 'afrikanischen Manuel Neuer'?

LP: Die Torwartposition ist nach wie vor die Schwachstelle der meisten afrikanischen Teams. Das Niveau hat sich zwar in den letzten Jahren deutlich verbessert und man sieht nicht mehr so viele Zirkuseinlagen, aber eigentlich gibt es auf dem ganzen Kontinent nur einen Torwart auf höchstem internationalem Niveau. Das ist Nigerias Vincent Enyeama, aber der ist ja leider dieses Mal nicht dabei. Fußballerisch gibt es einige gute Torhüter im Afrika, aber leider fehlt es an der Konstanz.

ESP: Wen halten Sie für den stärksten Bundesliga-Spieler beim Afrika-Cup?

LP: Ein ganz harter Kampf zwischen Borussia Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang und Schalkes Eric-Maxim Choupo-Moting. Beide sind die großen Hoffnungsträger ihrer Länder bei diesem Turnier.

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