Rosé - badisch Rotgold - Blanc de Noirs die "hellen" Roten sind echte Frühlings-Spaßmacher

(lifePR) ( Achern, )
Wie Licht und Sonne zum Frühling gehören, so auch leichtere Speisen und die gemütliche Terrassenrunde. Was würde besser passen, als ein leichter, unkomplizierter Wein. Wie dafür gemacht sind die "hellen" Roten, Rosé, Weißherbst oder Blanc de Noirs. Wir haben uns in Baden umgesehen und viel Schönes gefunden, auch die Spezialität "badisch Rotgold".

Diese besteht zu mindestens 51 % aus Grauburgunder, sowie aus Spätburgunder Rotwein. Mit ihrer zu Orange tendierenden, leichten Goldfärbung erinnern sie an Abendrot. Ein Paradebeispiel ist der 2007 Badisch Rotgold trocken vom Weingut Bös (1). Brombeer- und leichte Himbeernoten, eine zart angedeutete Schärfe, sowie ein saftig, schmelziges Volumen machen ihn zum idealen Begleiter zu Grillpartys oder Kurzgebratenem. Das Weingut Rüdiger Bös in Malsch bei Wiesloch ist ein echter Geheimtipp. Erst 1999 haben Rüdiger und Maike Bös mit drei Hektar begonnen, heute betreiben sie sechzehn. Der badische Ehrenpreis für den Kraichgau 2008 ist schon der vierte. Der Grund sind viele alte Reben, die in tiefgründigem Muschelkalk oder Löß-Lehm wurzeln, die Bös übernehmen konnte und nicht gerodet hat.

Leichter, beschwingter, kristalliner zeigen sich die Roseweine. Die rosa Lachsfarbe kommt durch das rasche Abpressen der Trauben nach der Lese. Die Gärung findet ohne die farbstoffhaltigen Beerenhäute statt. Roseweine dürfen laut Weinverordnung nur aus Rotweintrauben gekeltert werden. Die Weine entpuppen sich oft als Partyknüller. Dies und noch mehr kann zum Beispiel der 2007 Durbacher Bienengarten Spätburgunder Rosé trocken (3) vom Weingut Andreas Männle, ein gut austarierter, kraftvoller und doch weich-eleganter Tropfen, der bestens zu knackigen Sommersalaten aber auch zu Pekingente passt. Das Durbacher Familienweingut mit der Eigenlage Bienengarten hat bei der jüngsten badischen Weinprämierung übrigens als bester abgeschnitten.

Geprägt von Erdbeernoten, Litschi und weißer Süßkirsche mit mineralischen Anklängen präsentiert sich der 2008 Oberkircher Rosé trocken (2) von der Oberkircher Winzergenossenschaft, den man sich sehr gut zum Grillen und zu herzhaften Schweinesteaks vorstellen kann. Der Erzeuger besticht durch seine Qualitäten und wurde im letzten Jahr von mehreren Weinzeitschriften als beste deutsche Winzergenossenschaft gekürt.

Eine Möglichkeit, "Rotweine" ganz anders zu genießen, bieten die weiß gekelterten Rotweinsorten, die immer mehr in Mode kommen. Durch betont schonendes Abpressen oder Weine aus dem Vorentsaften vor dem Pressen werden sie praktisch so hell wie Weißweine und bestehen in Baden in der Regel aus blauem Spätburgunder. Geschmacklich ähneln sie Grauburgundern, zeigen sich aber meist kerniger. Schöne Vertreter fanden wir in Laufen und Waldulm. Der 2008 Laufener Altenberg Edition Terroir, Pinot Noir, Blanc de Noirs (5) der Winzergenossenschaft Laufen, ein weiß gekelterter Pinot Noir, so der internationale Name für blauen Spätburgunder, ist ein Spargelbegleiter wie er im Buche steht: edel im Duft, leichte Fruchtsäure, animierend mit zartherbem Biss. Jüngst hat der Erzeuger mit einem konsequenten Qualitätskonzept von den Reben je Parzelle an durch die ganze Produktionslinie hindurch bis zur Flasche von sich reden gemacht.

Als Klasse-Vertreter der gleichen Art zeigte sich auch der Waldulmer Spätburgunder weiß gekeltert trocken (4) von der Winzergenossenschaft Waldulm: ein "Power-Wein", saftig, kräftig, mit einer schönen Äpfel-Birnennote und einem feinherben, nachhaltigen Abgang. Fisch oder Geflügel mit einer Spur Curry harmonieren sehr schön mit diesem Wein. Mit einem Spätburgunderanteil von über 80% zählt die Winzergemeinschaft als sehr bekannter deutscher Rotweinerzeuger. So versteht sich von selbst, dass auch der weiß gekelterte als schöner Tropfen besticht.
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