Erste deutsche Erdbeeren

Die leckeren und gesunden Früchte verbreiten auch gute Laune

Erste deutsche Erdbeeren, Foto: Obstgroßmarkt Mittelbaden/Dieter Simon (lifePR) ( Achern, )
In Mittelbaden, wo stets die ersten deutschen Erdbeeren in größeren Mengen gepflückt werden, hat die Ernte begonnen. Die roten Früchte schmecken nicht nur lecker, sie sind zugleich gesund, und sie verbreiten gute Laune. Vielleicht gelten sie auch deshalb als erotisch.

Erdbeeren sind kleine Vitamin-C-Bomben. Sie enthalten sogar mehr davon als Orangen und Zitronen. Das fördert die Zellerneuerung und macht auch schöne Haut. Die wenigen Kalorien sorgen für die schlanke Linie. Ferner steckt in Erdbeeren vergleichsweise viel Folsäure, an der es uns Industriemenschen meist mangelt, die jedoch die gute Laune fördert. Die harntreibende Wirkung, die entschlackt, ist bekannt, weniger jedoch dass Erdbeeren auch viel Kalium, Calcium und Magnesium enthalten. Calcium schützt vor Osteoporose, Kalium und Magnesium stärken das Herz. Auch die beiden Phenolsäuren, Ferulasäure und Ellagsäure, die als krebshemmend gelten, sind in Erdbeeren reichlich vorhanden.

Zunächst begann die Ernte im geschützten Tunnelanbau. In wenigen Tagen wird es dann erste Freilanderdbeeren geben. Die Haupternte wird Ende Mai/Anfang Juni erwartet. Über 5.000 Tonnen haben die mittelbadischen Bauern im letzten Jahr geerntet. 349 Erzeuger vermarkten über den Obstgroßmarkt Mittelbaden in Oberkirch ins ganze Bundesgebiet, vor allem an den Lebensmitteleinzelhandel. Alle Erzeuger sind zertifiziert durch die internationalen Kontrollorganisationen GLOBALGAP bzw. QS. Die Prüfer kommen sogar auf die Höfe. Zu den wichtigsten Sorten gehört Honeoye, eine frühe Sorte mit hellroten, glänzenden und festen Früchten von gutem Geschmack. Dann folgen die mittelfrühen, sehr süßen Darselect und schließlich die ebenfalls sehr guten und süßen Elsanta.

Erdbeeren gehören zu den Rosengewächsen und wurden schon in der Steinzeit geschätzt. Dies waren jedoch die deutlich kleineren Walderdbeeren. Die Sorten mit großen Früchten kamen erst Anfang des 17. Jahrhunderts aus Nordamerika zu uns. Sie wurden mit chilenischen gekreuzt und in England und Frankreich weitergezüchtet. In Deutschland begann der Anbau erst Mitte des 19. Jahrhunderts, zuerst in Baden.

Frische Erdbeeren erkennt man an ihrem Glanz, der bei längerem Stehen merklich nachlässt, sowie am frischen Grün der Butzenblättchen. Ein Tipp zum Waschen: Erdbeeren in reichlich stehendem Wasser waschen, dann erst Stil und Kelch abtrennen. Frische ist das oberste Gebot. Grundsätzlich gelangen mittelbadische Erdbeeren schon am nächsten Morgen bundesweit in die Märkte. Zu Hause sollte man sie nicht länger als zwei Tage lagern. Frische Erdbeeren mit Zucker und Sahne sind ein Gedicht, ebenso wie vieles anderes, das sich daraus zaubern lässt.
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