»Tagtäglich ziehen Gewitter auf, manchmal sehr starke Gewitter« - Schostakowitsch 1957

(lifePR) ( Dresden, )
»Aus Angst vor der ›Erkennung‹ der wahren Inhalte und daraus resultierenden persönlichen Repressalien schuf Schostakowitsch eine Art Geheimsprache.« Für Sanderling ist die Musik Schostakowitschs »geprägt vom Ausdruck inneren und äußeren Leidens, von Verzweiflung und Resignation. Wenn seine 11. Sinfonie also passend erscheint als Erinnerung an die Geschehnisse des 13. Februars 1945 in Dresden, dann nicht vorrangig aufgrund der Tatsache, dass Schostakowitsch ein Chronist seiner Zeit war, sondern mehr in Hinblick auf die ›Erzählung‹ über die menschlichen Empfindungen, die fatalen Folgen dieses Ereignisses und die Narben, die es bei uns Dresdnern hinterlassen hat.«

Konzert zum Dresdner Gedenktag

Fr 13.02.2015 | 19.30 Uhr
Philharmonie im Albertinum
Lichthof

MAX REGER
Aria »O Mensch, bewein Dein‘ Sünde groß« nach dem Choralvorspiel BWV 622 von J.S. BACH
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 – »Das Jahr 1905«

Michael Sanderling | Dirigent
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