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Pressemitteilung BoxID: 527659 (Dresdner Philharmonie)
  • Dresdner Philharmonie
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Markus Poschner, Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmonie von 2011-2014, dirigiert am 17. und 18. Januar 2015 im Albertinum Gustav Mahlers Siebte Sinfonie

(lifePR) (Dresden, ) Die Siebte Sinfonie entstand in den Jahren 1904/05, einer für Mahler sehr glücklichen Zeit. Seine Dirigentenkarriere hatte ihren Höhepunkt erreicht, und auch als Komponist fand er zunehmend Anerkennung. Die Siebte bezeichnete er als sein bestes Werk. In der Tat gehört es zu den gewaltigsten und farbenreichsten der sinfonischen Literatur überhaupt, doch hatte sie es zunächst schwer sich durchzusetzen. Inzwischen besteht über ihren hohen künstlerischen Wert kein Zweifel mehr - kaum eine andere Sinfonie Mahlers entfaltet eine ähnlich reiche und fein abgestufte Palette musikalischer Farben.

Die Entstehungsgeschichte von Mahlers Siebter weist einige Merkwürdigkeiten auf. Zwei Sätze mit dem Titel "Nachtmusiken", die an hochromantische Stimmungen anknüpfen, entstanden zuerst. Als Mahler ein Jahr später das Werk vollenden wollte, kam er zunächst nicht recht voran. Er war "im Leben wie in der Kunst ganz auf Spontaneität angewiesen", unter äußerem Zwang wurde nichts fertig. Eine Fahrt im Ruderboot gab schließlich die entscheidende Inspiration. Im Finale kann man den Versuch sehen, nach der Schattenwelt der vorangegangenen Sätze eine Art Tagesanbruch zu komponieren.

Sa 17.01.2015 | 19.30
So 18.01.2015 | 19.30

Philharmonie im Albertinum
9. Konzert
Lichthof

»Etwas, das mich in Bewegung bringt, ohne meinen Schwerpunkt einfach rücksichtslos zu verrücken« - Schönberg über Mahlers Siebte

Gustav Mahler (1860 - 1911)
Sinfonie Nr. 7 e-Moll

Markus Poschner | Dirigent

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