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Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten kritisiert Ärztekammerpräsident Prof. Dr. med. Jörg - Dietrich Hoppe

Verbündete statt Gegner, dies muss die Grundlage des gegenwärtigen und zukünftigen Verhaltens von Medizinern und Patienten sein

(lifePR) (Heppenheim, )
Aus der Sicht der Versicherten und Patienten sind die Mediziner und andere Berufsgruppen der gesundheitlichen Versorgung schon seit langem zum verlängerten Arm der Krankenkassen und der Politik, zur Verweigerung von Leistungen geworden. Die Rationierung schreitet fort und wird durch den Aufbau des Fonds in den kommenden 12 - 18 Monaten nochmals rapide ansteigen. (Anhang Leistungskürzungen seit 1977)

Als Interessenvertreter der Versicherten und Patienten können wir die Forderung von Herrn Prof. Hoppe nicht dulden, geschweige denn verstehen. Die Ärzteschaft unterliegt einem enormen Kostendruck und zwar verursacht durch die mangelhafte Politik der letzten 30 Jahre und das machtvolle und kontraproduktive Einwirken der gesetzlichen Krankenkassen. Hinzu kommt die bestehende Uneinigkeit zwischen den Gruppierungen der Mediziner. Also sind logischerweise die Verlierer im Gesundheitssystem die Versicherten und Patienten und die Behandler = Mediziner und andere Berufsgruppen.

Deshalb sollten Versicherte und Patienten mit den Medizinern unter Einbindung anderer Berufsgruppen ein Bündnis bilden, bei dem die Interessen der Versicherten und Patienten gleichgestellt werden mit den Interessen der Mediziner und anderer Behandler, wie z.B. der Krankenpflege. Wir sollten gemeinsam eine Aktion starten, bei der wir Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, dass die politischen Mandatsträger sachlich über Alternativen des Ablaufs der Behandlung informiert werden. Diese Information muss dann auch Auswirkungen auf das Verhalten der gesetzlichen Krankenkassen haben und diese zwingen, die Leistungen effektiv zu vergüten, die in einer optimierten Versorgung erbracht wurden.

Wir dürfen uns gemeinsam nicht weiter auf die Entscheidungen der Politik, der Versicherungen, des Gemeinsamen Bundesausschusses, der Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, des INEK - Instituts, des Instituts Gematik u.a. kostenträchtiger Institutionen verlassen. Gemeinsam können wir viel erreichen, nämlich eine Effizienzsteigerung und somit eine Freisetzung von Ressourcen für die Versorgung und die Vergütung.

In jedem Fall dürfen wir uns nicht zu Gegnern entwickeln, denn dies wäre für das Berufsbild des Mediziners außerordentlich schädlich und für die Versicherten und Patienten wäre es ein Dilemma. Hinzu käme, das die politischen Mandatsträger und die gesetzlichen Krankenkassen nachhaltig weiterhin versuchen, einen Keil zwischen Behandler und Patienten zu treiben. Dies gilt es zu verhindern und zwar für das Gesundheitssystem und für alle Beteiligten. Nur so können weitere Rationierungen kurz-, mittel- und langfristig vermieden werden. Nur so können Behandler entsprechend der Leistungen vergütet werden. Nur so können wir Innovation bei der gesundheitlichen Versorgung aufrechterhalten.
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