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Pressemitteilung BoxID: 271849 (Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V.)
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Hersteller reagieren auf Marktanforderungen

Immer mehr Produkte aus antimikrobiellen Kupferlegierungen - Infektionsrisiko kann gesenkt werden

(lifePR) (Düsseldorf, ) Nicht nur auf der diesjährigen MEDICA, der international größten Gesundheitsmesse, wurde es deutlich: Antimikrobielle Kupferlegierungen für Bau- und Medizinprodukte kommen zunehmend ins Interesse des Healthcare-Sektors. Denn inzwischen hat es sich auch in der Fachwelt herumgesprochen, dass die antimikrobielle Wirksamkeit spezieller Kupferwerkstoffe helfen kann, dass Infektionsrisiko um bis zu 40 Prozent zu senken.

Klinische Studien zu der Wirksamkeit antimikrobieller Kupferlegierungen laufen übrigens weltweit mit großem Erfolg. Seit kurzem hat auch das Centre Hospitalier de Rambouillet im Großraum Paris Gegenstände aus entsprechenden Kupfermaterialien installiert, um das Infektionsrisiko für seine Patienten zu senken: Ausgetauscht wurden Bettgestelle, Tischwagen, Armaturen, Türklinken und -platten. Das begründete Krankenhausdirektor Jean-Pierre Richard: "Basierend auf 15 Jahren wissenschaftlicher Forschung in Laboratorien und in Krankenhäusern, in der Kupfer seine antimikrobielle Wirkung bewiesen hat, haben wir uns entschlossen, unsere Intensivstation und die Pädiatrie mit entsprechenden Gegenständen auszustatten. Wir verfolgen eine proaktive Risikoprävention indem wir innovative Materialien einsetzen, um die Sicherheit unserer Patienten zu erhöhen." Auf der ganzen Welt treten in Gesundheitseinrichtungen rund sieben Millionen Infektionen pro Jahr auf. Laut WHO verursachen sie Kosten von insgesamt 80 Milliarden US-Dollar.

Mittlerweile reagieren auch Hersteller auf die zunehmende Nachfrage. Auf der letzten MEDICA haben sich auf dem Stand des Deutschen Kupferinstituts neben Firmen wie dem Lichtschalterhersteller Berker GmbH oder der Beschlagfirma Wilhelm May GmbH auch erstmalig Vorproduktehersteller wie die Halbzeugwerke Diehl Metall, KME Germany AG, MKM Mansfelder Kupfer- und Messing GmbH sowie die Wieland Werke AG mit einer großen Auswahl antimikrobieller Kupfermaterialien präsentiert.

Produkthersteller in ganz Europa entdecken inzwischen den wachsenden Markt für antimikrobielle Kupferlegierungen für sich, darunter Hersteller von Krankenhausequipment ebenso wie für Möbel und Sanitärarmaturen.

So hat der in Großbritannien ansässige Hersteller AS Hardware soeben auf einem nationalen Gesundheitsevent neue Produkte vorgestellt, die die Eigenschaften von antimikrobiellen Kupferlegierungen nutzen: Infusionsständer und Trolleys in einer Legierung in Edelstahlanmutung, die perfekt in die Krankenhausumgebung passt.

Ein anderer britischer Hersteller, Pegler Yorkshire, wird zudem demnächst mit einer Palette von Krankenhausarmaturen aus Kupferlegierungen auf den Markt kommen, die helfen sollen, eine indirekte Keimübertragung nach dem Händewaschen zu vermeiden..

Diese neuen Produkte tragen übrigens das Qualitätssiegel Cu+, das gewährleistet, dass die damit versehenen Produkte eine antimikrobielle Wirksamkeit haben. Mehr dazu unter www.antimicrobialcopper.org.

Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V.

Eingebettet in ein internationales Netzwerk der Copper Alliance verbindet das Deutsche Kupferinstitut Forschung und Anwendung und schafft Zugang zu diesem Wissen. Als Innovationsmotor unterstützt das Kupferinstitut Marktentwicklungsprojekte, bietet Lösungen und fundierte Informationen.

Das Deutsche Kupferinstitut hilft seinen Mitgliedsunternehmen, das Produkt Kupfer im Markt zu positionieren und neue Technologien zu entwickeln, bietet Verwendern von Kupferwerkstoffen Unterstützung in allen fachlichen Fragen von der Materialauswahl bis hin zur Gesetzgebung, initiiert als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie Forschungsarbeiten, Seminare und Workshops zu Themen rund um Kupfer, informiert im Rahmen seiner Kommunikations- und Marketingaktivitäten zielgruppengerecht über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten aus der Welt des Kupfers.

Die Copper Alliance umfasst neben der International Copper Association Regionalbüros in Brüssel, New York, Santiago und Shanghai. In Deutschland wird die Copper Alliance durch das Deutsche Kupferinstitut vertreten.