Heilen mit Genen: Fortschritte und Entwicklungen

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie vom 18. bis 20. Juli 2007 im Deutschen Krebsforschungszentrum

(lifePR) ( Heidelberg, )
Krankheiten heilen, indem defekte Gene durch eine gesunde Kopie der Erbanlage ersetzt werden: Die Idee ist bestechend einfach, auch neue Perspektiven der Umsetzung entwickeln sich vielversprechend. Die Deutsche Gesellschaft für Gentherapie (DG-GT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das große Potenzial solcher Gentherapien weiter in Richtung klinischer Anwendungen voranzutreiben.

Die Tagung der deutschen Gentherapeuten, zu der renommierte Spezialisten aus dem In- und Ausland nach Heidelberg kommen, wird unter der Leitung von Professor Dr. Christof von Kalle vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg organisiert.

Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen arbeiten daran, neue, sichere und effiziente Methoden des Gentransfers zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Tagung ist die genetische Korrektur erkrankter Stammzellen des menschlichen Körpers. Professor Dr. Connie Eaves aus Vancouver, eine Impulsgeberin der Stammzellforschung, wird über die Entwicklung von Blut und Brustdrüsengewebe aus Stammzellen referieren. Wie Gene das Verhalten von Stammzellen im Knochenmark regulieren, berichtet Professor Dr. David Williams aus Cincinnati.

Um heilende Gene in Zellen einzuschleusen, bauen viele der bisherigen Vektoren ihr Erbgut zufällig verteilt in das Genom ein. Die therapeutische Wirkung bleibt so zwar lange erhalten, ein Einbau an der falschen Stelle kann allerdings unerwünschte Nebenwirkungen haben. Die Sicherheit der Therapieansätze hat jedoch höchste Priorität. Professor Dr. Luigi Naldini aus Mailand stellt daher erstmals Vektoren vor, die sich an vorher bestimmbarer Position in das Erbgut einbauen und von der Zelle regulieren lassen. Ganz darauf verlassen wollen sich die Forscher aber nicht: Dr. Bernhard Korn aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum berichtet, wie mit einem neuen Hochleistungs-Sequenziersystem der Verbleib dieser Vektoren mit hundertfach gesteigerter Effizienz untersucht werden kann.
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