Donnerstag, 24. August 2017


Wissenswertes über die Verlaufsformen der Multiplen Sklerose: Die neue Broschüre der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft gibt Auskunft

Die Diagnose Multiple Sklerose geht einher mit einer Fülle von Fragen und Sorgen: Wie geht es mit mir weiter? Welchen Verlauf wird die MS nehmen? Welche Therapieoptionen gibt es, um den Krankheitsverlauf zu verzögern?

Hannover, (lifePR) - In der neuen Broschüre Multiple Sklerose – Verlaufsformen/Behandlung und Therapie/Ausblicke in die Forschung, die der DMSG-Bundesverband in Zusammenarbeit mit der AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, entwickelt und herausgegeben hat, erhalten Erkrankte, Angehörige, Therapeuten und Interessierte Aufklärung über die verschiedenen Verlaufsformen, die vorhandenen Therapiemöglichkeiten und den aktuellen Stand der Forschung.

Bei bis zu 90 Prozent aller an Multipler Sklerose erkrankten Menschen verläuft die Erkrankung zu Beginn schubförmig. Wie sich diese Form der MS darstellt, wie sich ein Schub äußert, welche Maßnahmen zur Akutbehandlung eines Schubes ergriffen werden und wie die Präventiv- und Langzeitbehandlung aussehen kann, wird umfassend, nachvollziehbar und verständlich erklärt.

Prof. Dr. med. Andrew Chan, stellvertretender Chefarzt der Universitätsklinik Bern/Schweiz und Leiter des ambulanten Neurozentrums und der neurologischen Poliklinik sowie Mitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes, hat diesen Broschüren-Part fachlich begleitet.

Im Mittelpunkt des aktuellen Wegweisers stehen die primär und die sekundär progredienten Verlaufsformen der Multiplen Sklerose. Wie unterscheiden sich die progredienten Formen vom schubförmigen Verlauf der MS? Was könnte dahinter stecken? Welche Behandlungsoptionen gibt es derzeit? Was tut sich in der Forschung – auf diese Fragen gibt die Broschüre ausführliche Antworten. Zu vorsichtigem Optimismus besteht hier durchaus Grund, denn Wissenschaftler arbeiten so intensiv wie nie zuvor an der Ursachen- und Therapieforschung gerade der progredienten Verläufe.

Prof. Dr. med. Reinhard Hohlfeld, Ko-Direktor des Instituts für Klinische Neuroimmunologie im Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes, konnte hier als Experte gewonnen werden.

Den sechs MS-Erkrankten, die in der Broschüre zu Wort kommen und ihre Geschichte vor dem Hintergrund ihrer MS-Verlaufsform erzählen, gebührt ein herzliches Dankeschön für ihre Bereitschaft und ihre Offenheit. Der DMSG-Bundesverband bedankt sich bei Prof. Chan und Prof. Hohlfeld für ihre Zeit, ihren Input, ihre Geduld und darüber hinaus beim BKK-Dachverband, die die Kosten für Layout und Druck im Rahmen der Projektförderung der Krankenkassen übernommen hat.

Multiple Sklerose – Verlaufsformen/Behandlung und Therapie/Ausblicke in die Forschung kann ab sofort im DMSG-Online-Shop unter www.dmsg.de und in den Geschäftsstellen der Landesverbände bestellt werden
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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 857 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.186 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 251 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG rund 45.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt. In Deutschland leiden nach neuesten Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 200.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar eine genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden. Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

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