Dienstag, 12. Dezember 2017


MS-bedingte Fatigue in die Schranken weisen

DMSG-Bundesverband stellt neue Broschüre „Mit Fatigue leben“ vor

Hannover, (lifePR) - Eines der schwerwiegendsten Symptome der Multiplen Sklerose ist die Fatigue, eine abnorme Erschöpf-barkeit, die sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungs-fähigkeit stark einschränken kann: Mit der Broschüre „Mit Fatigue leben“ will der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft auf dieses MS-bedingte Phänomen aufmerksam machen, über seine Auswirkungen aufklären und Bewältigungs-strategien aufzeigen.

Gemeinsam haben DMSG-Bundesverband und AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., die Broschüre „Mit Fatigue leben“ entwickelt, um mit Vorurteilen aufzuräumen und um zu zeigen, dass dieses so schwerwiegende Erschöpfungssyndrom kein Grund ist, zu resignieren. Der Ratgeber klärt über Anzeichen, Häufigkeit, Auswirkungen auf den Alltag und das Berufsleben auf, stellt Einflussfaktoren und Diagnosemethoden vor. In einem weiteren Kapitel „Was bei Fatigue hilft“ geht es um eine Analyse der individuellen Auswirkungen, um die Entwicklung einer angepassten Alltagsstruktur, um Energiemanagement und Möglichkeiten für den Erhalt der allgemeinen Fitness. Außerdem berichten sechs MS-Erkrankte über ihr Leben mit Fatigue. Heike, Meinhard, Laura, Petra, Sophie und Karola wissen genau, wovon die Rede ist, wenn das Stichwort Fatigue fällt und wie sie mit diesem belastenden Symptom umgehen. Zusätzlich eingelegt ist eine Kopiervorlage zur Führung eines Fatigue-Tagebuches.

Der DMSG-Bundesverband dankt Prof. Dr. med. Peter Flachenecker für die fachliche und beratende Begleitung der Broschüre und der BARMER GEK, die im Rahmen der Projektförderung der Krankenkassen Layout- und Druckkosten übernommen hat. Ein ganz besonders herzlicher Dank geht an Heike, Meinhard, Laura, Petra, Sophie und Karola für ihre Erfahrungsberichte.

„Mit Fatigue leben“ kann im online-shop unter www.dmsg.de und in den Geschäftsstellen der Landesverbände bestellt werden.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Hintergrund:
Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 900 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.230 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 245 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG rund 45.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt. In Deutschland leiden nach neuesten Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 200.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar eine genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden. Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer