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Pressemitteilung BoxID: 611056 (Dachdecker-Innung Hamburg)
  • Dachdecker-Innung Hamburg
  • Semperstraße 24
  • 22303 Hamburg
  • http://www.dachdecker-innung-hamburg.de
  • Ansprechpartner
  • Harald Friedrich
  • +49 (8165) 9397-54

Die Reetkeramikbetonholzmetallbitumensolargründach-Experten von morgen

Hamburger Dachdecker: Neue Ausbildungsordnung trägt der Vielseitigkeit des Dachdeckers Rechnung

(lifePR) (Hamburg, ) Es gibt wohl kaum einen Baustoff, mit dem das Dachdeckerhandwerk sich nicht befasst. Und es gibt wohl auch kaum ein Bauteil des Hauses, an dem das Knowhow der Dachdecker nicht gefragt ist. Aus dem Schieferdeckerhandwerk des 12. Jahrhunderts ist inzwischen das Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik geworden.

„Um den gestiegenen Anforderungen und der Vielfalt der Tätigkeitsfelder gerecht zu werden, gilt seit 1. August 2016 eine neue Ausbildungsverordnung für unser Handwerk“, so Jörg Schleicher, zuständig für Aus- und Weiterbildung bei der Dachdecker-Innung Hamburg.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass der Ausbildungsbetrieb gemeinsam mit den Auszubildenden schon im Vorfeld eine Fachrichtung als Schwerpunkt festlegt. Dies kann die Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik sein. Entsprechend vertieft wird dieser Schwerpunkt dann im letzten der regulären drei Ausbildungsjahren.

„Die überbetriebliche Ausbildung wurde um eine ganze Woche verlängert. Dabei kommt ein zusätzlicher Lehrgang zum Herstellen von energetischen Maßnahmen an Dächern zum Tragen“, so Schleicher. „Das Dachdeckerhandwerk ist schließlich zu einem der wichtigsten Partner für Bauherren und Planer in Sachen Energieeffizienz am Neubau und bei Bestandsimmobilien geworden“. So befasst sich das Dachdeckerhandwerk nicht erst seit gestern mit der energetischen Optimierung der gesamten Gebäudehülle – also von der Dämmung und Abdichtung von Fundamenten und Kellern über die Fassadentechnik bis zum Dach.

Auch die Energieerzeugung spielt im Dachdeckerhandwerk eine immer größere Rolle. Solaranlagen zur Stromerzeugung und zur Nutzung der thermischen Energie für die Warmwasserbereitung gehören inzwischen zum alltäglichen „Bild der Dachlandschaft“. Und da Solarmodule vielfach die Funktion einer Dacheindeckung übernehmen, ist das Dachdeckerhandwerk auch für diese Technologie der richtige Ansprechpartner. Ebenso schaffen Dachdecker immer häufiger auf Dächern die Voraussetzungen für eine Begrünung. Damit entstehen gerade in Ballungsgebieten Mini-Biotope über der obersten Gebäudeetage.

Wer bei der Berufsbezeichnung des Dachdeckers auch heute noch an „Ziegelaufleger“ denkt, liegt also schon lange falsch.

Die wichtigsten Informationen zur Ausbildung im Dachdeckerhandwerk sind im Internet zusammengefasst unter www.DachdeckerDeinBeruf.de

Außerdem können Fragen zu Praktika, zur Ausbildung und zu den weiteren Stufen der nach oben offenen Karriereleiter in diesem Handwerk an die Dachdecker-Innung Hamburg gerichtet werden. Die Adresse sowie Kontaktdaten von Fachbetrieben gibt es unter www.dachdecker-innung-hamburg.de

Dachdecker-Innung Hamburg

Der Dachdecker-Innung Hamburg gehören rund 100 Fachbetriebe des Dachdeckerhandwerks an. Sie können die verschiedenen Dienstleistungen im Bereich der Aus- und Fortbildung, der Schlichtung, der betriebswirtschaftlichen und technischen Beratung sowie der arbeitsrechtlichen Beratung in Anspruch nehmen.

Desweiteren gehören der Dachdecker-Innung 39 Gastmitglieder aus Handel und Industrie an.

Obermeister der Dachdecker-Innung Hamburg ist Marco Zahn, Hauptgeschäftsführer ist der Dipl.-Kfm. Walter Wohlert.

Das Verwaltungsgebäude befindet sich am Barmbeker Markt 19 und ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen.