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CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB Liebigstraße 21 80538 München, Deutschland http://www.cllb.de
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Illegales Online-Glücksspiel: Online-Casino muss Verlust erstatten

CLLB Rechtsanwälte holt Geld für Online-Glücksspieler zurück – Urteil des LG Berlin

(lifePR) (München, )
CLLB Rechtsanwälte hat zum wiederholten Mal die Verluste eines Glücksspielers von einem Online-Casino zurückgeholt. Der Mandant hatte knapp 6.700 Euro beim Online-Glücksspiel verzockt. Das Landgericht Berlin entschied mit Urteil vom 26. April 2022, dass die Betreiberin des Online-Casinos keinen Anspruch auf das Geld habe und dem Kläger seinen Verlust vollständig erstatten muss (Az.: 11 O 258/20).

Hintergrund ist, dass in Deutschland Glücksspiele im Internet bis zum Juli 2021 weitgehend verboten waren. „Dennoch machten die Betreiber die Teilnahme an den Online-Glücksspielen auch für Spieler aus Deutschland leicht möglich. Da sie damit gegen das Verbot aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen haben, müssen sie den Spielern die Verluste erstatten“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte.

In dem vorliegenden Fall hatte der Kläger zwischen März und Juli 2020 über eine deutschsprachige Webseite an Online-Glücksspielen teilgenommen und in diesem Zeitraum knapp 6.700 Euro verloren. Das Online-Casino wurde von einer Gesellschaft mit Sitz in Malta betrieben, die keine Lizenz für das Angebot von Glücksspielen in Deutschland hatte.

„Wir forderten den Verlust zurück, weil die Beklagte mit ihrem Angebot gegen das Verbot aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen und deshalb keinen Anspruch auf das Geld hat“, so Rechtsanwalt Cocron.

Das sah das LG Berlin genauso und gab der Klage statt. Gemäß § 4 Absatz 4 Glücksspielstaatsvertrag war das Angebot von Online-Glücksspielen in Deutschland verboten. Da die Beklagte gegen dieses Verbot verstoßen habe, seien die Spielverträge zwischen den Parteien nichtig, so dass die Spieleinsätze ohne Rechtsgrund erfolgt seien. Der Kläger habe daher Anspruch auf Erstattung seiner Verluste, entschied das Gericht.

Es könne auch nicht davon ausgegangen werden, dass dem Kläger bewusst war, dass Online-Glücksspiele in Deutschland weitgehend illegal waren. Selbst Leichtfertigkeit könne ihm nicht vorgeworfen werden, führte das Gericht weiter aus.

Zum 1. Juli 2021 wurden die Regelungen für das Online-Glücksspiel in Deutschland zwar gelockert. „Die Änderungen gelten jedoch nicht rückwirkend. Zudem muss ein Anbieter nach wie vor über eine in Deutschland gültige Lizenz verfügen“, so Rechtsanwalt Cocron.

Mehr Informationen:  https://www.cllb.de/online-casino-geld-zurueck-mit-anwalt 

CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert Geschädigten ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte verfügen über langjährige Erfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz 2008 und Thomas Sittner 2017 zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten dreizehn Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
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